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Auf dem Weg nach Bali

Details

Wieder liegt eine Nachtfahrt vor uns und wir haben großen Respekt vor den Strömungen (bis zu 8 kn) die uns in der Straße "Selat Lombok" erwarten sollen.

KarteGerade als wir den "Selat Lombok ", die Passage zwischen den Inseln Lombok und Bali erreichen, kippt die Tide und wir bekommen ganz schön kabbelige See und müssen bis zu 30° zu unserem Kurs vorhalten.

Um 2200 müssen wir den Motor starten um nicht von der Strömung nach Süden abgetrieben zu werden.

Aber leider, die Maschine läuft nur eine Stunde und dann stirbt sie plötzlich ab. Wir bringen sie nicht wieder zum laufen. Die Spritleitung ist verstopft.

©www.september.atErschöpft und vom Dieselgeruch gezeichnet geht Gaby um 2330 in die Koje. Mit den Arbeiten muss Hans warten bis Gaby wieder an Deck ist. Wir verlassen grundsätzlich das Cockpit nachts nicht alleine. Der Motor ist auf unserer "September" nur von aussen zugänglich. Die See ist, durch die Wind-Strom Situation, einfach zu rau und könnte ihn über Bord spülen. Bei Hans laufen, in der Zwischenzeit, die grauen Gehirnzellen auf Hochtouren. Eine Lösung muss her, sonst treiben wir zu stark ab.

Gegen 0100 legt Hans einen Bypass vom Tank oben heraus und unterbricht die alte Verbindung. Nun wird der Bypass mit der Motorspritleitung direkt verbunden.

Um 0230 läuft die Maschine wieder aber wir sind 15 Seemeilen!! nach Süden abgetrieben worden. Jetzt müssen wir um jede Kabellänge kämpfen.

©www.september.atAm frühen Morgen um 0740 haben wir fast wieder alles aufgeholt und stehen nun vor dem zweiten Arm des "Selat Lombok" und die Tide kippt wieder.

Die Wellen sind kurz und steil. Sie heben das Schiff hoch, verdrehen es und schubsen es immer wieder mit der Strömung zurück.

Die Strömung ist so stark, dass wir zeitweise, trotz gutem ca. 20kn Wind von Süd und voller Motorleistung und Fahrt durch Wasser von meist mehr als 7 kn, keine Fahrt über Grund machen. Anlufen, abfallen, anlufen abfallen, so kommen wir "gefühlt" Millimeterweise vorwärts.

©www.september.atEs ist so mühsam und wir kreuzen gegen die Strömung. Geschlagene 4 Stunden brauchen wir für nicht einmal 5 Seemeilen die wir noch bis zur Marina hatten. Dann sind wir endlich am Ziel.

Fest verzurrt liegen wir nun in der Marina und erkunden an den nächsten Tagen die Umgebung.

Auch warten wir auf die Reinigung unseres Dieseltanks und bei dieser Gelegenheit lassen wir gleich ordentliche Revisionsöffnungen in den Tank einbauen.

Von Bali sind wir begeistert.

©www.september.atNach so langer Abstinenz vom Konsum erliegen wir dem Shoppingwahn. Jede Shopping-Mall wird besucht, wir kaufen die feinsten Delikatessen, genießen das Stöbern in den Regalen und das Relaxen in den Kaffeehäusern.

Die Kultur kann zu all den anderen indonesischen Inseln gar nicht unterschiedlicher sein. Hier hat der Hinduismus die meisten Anhänger, wogegen die anderen Inseln vorwiegend moslemisch sind.

Ein buntes Durcheinander von lächelnden Menschen begegnet uns auf allen Wegen.

   
   
   

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