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TABOO III mit Wolfgang Hausner 2013

Details

Ein Bericht von Wilhelm Frühwald

Am 15.2.2013 ging's früh morgens (leichter Schneefall) mit 50minütiger Verspätung (Enteisung) und eine Durchsage des Piloten:

“In Frankfurt ist starker Schneefall und wir müssen daher warten“!) mit der AUA nach Frankfurt (wo kein Stäubchen Schnee liegt!!!) und von da mit der China Air nach Taipei!

Daquio IslandDa wir 8 Stunden auf den Weiterflug von Taipei nach Manila warten müssen, haben wir eine Stadtbesichtigung zum 101er-Turm geplant! Schon beim Anflug wird uns bewusst, dass daraus nichts werden wird, da ein starker NE-Monsun mit dichten Wolken und Regen uns erwartet!

Wir wunderten uns, dass in dem sehr modernen Flughafengebäude im Transitbereich nichts los ist! Sehr wenig Menschen, kein Geschäft, nur einige Buden mit Alkoholika! Nach einiger Zeit entdecken wir eine Kantine, in der sich ausschließlich Angestellte des Flughafens verköstigen, hier gibt es auch Internet! Im Laufe der Wartezeit wird der Betrieb nicht stärker und wir sehen keinerlei Touristen! Wir entschließen uns zu unserem Gate zu gehen, da wir dort genau so gut die Zeit totschlagen können!

Als wir Richtung Gate kommen, das im oberen Stockwerk liegt, trifft uns fast der Schlag! Im oberen Stock sind Shops, Restaurants, Cafés und Menschengewimmel! Unten war keinerlei Hinweis, dass es einen oberen Bereich für Transitgäste gibt! Unser Weiterflug mit China Air nach Manila dauert 2 Stunden.

Bei der Landung am internationalen Flughafen (Terminal 1) erwartet uns eine Menschenmasse, da zur gleichen Zeit einige andere Maschinen gelandet sind! Bei der Immigration geht nichts weiter! Endlich haben wir unseren Koffer, der von Wien bis Manila durchgecheckt wurde! Geldumtausch!! Jetzt brauchen wir ein Taxi, das uns zum Inlandsflughafen Terminal 3 (Cebu Pacific) bringt! Die Fahrt geht rund um den ganzen Flughafenbereich und teilweise durch die Stadt, da dieser Terminal auf der anderen Seite liegt! Der Taxler fährt wie ein Henker! Durch die lange Wartezeit, bei der Pass- und Zollbehörde und der weiten Taxifahrt (in Manila ist immer Rush-Hour!!!) sind wir sehr in Zeitnot!

HütteWir stürzen ins Airportgebäude und müssen feststellen, dass der Schalter bereits 45 Minuten vor Abflug geschlossen hat! Nichts geht mehr! Also umbuchen auf die nächste Maschine nach Cebu um 18:30! (Kostet 6,949.84Php / 134.- € für 2 Personen). Landen um 20:00 in Cebu . Der bestellte Taxler erwartet uns und bringt uns fast im Schritttempo (der Verkehr ist ein Albtraum!) nach CARMEN, wo wir von Wolfgang Hausner und seiner Freundin Lyn auf TABOO III erwartet werden! Wir besprechen noch unsere Route. Da wir das letzte Mal die Nordtour durch die Visayas absolvierten, wollen wir dieses Mal nach Süden. Wir verstauen noch unsere Sachen und fallen todmüde in unsere Koje!

Der nächste Tag: 17.2.

Sonnenschein! Wir laufen mit TABOO III, (ein 17-Meter-Katamaran) Richtung Süden aus, durch den HILUTANGAN-CHANELL, zwischen OLANGO-ISLAND und MACTAN, segeln bis 17:30 und ankern hinter MOCABOC-ISLAND! Wir trinken unseren ersten Sundowner mit Rum! Lyn kocht und Wolfgang serviert uns gebratenen Fisch, Frühlingsrollen, Reis, Seegrassalat, Salat aus Mango, Gurken und Kokosmilch, dazu gibt’s Rotwein!

18.2.

Um 08:00 legt Wolfgang ab, Richtung BOHOL! Bis wir aus den Federn sind, ist es 09:00! Es ist bewölkt und manchmal tröpfelt es! Senden eine SMS an Freunde, die in der Gegend Urlaub machen! Um 12:00 fängt es zu regnen an! Um 17:00 erreichen wir unseren Ankerplatz vor ALONA-BEACH (PANGLAO-ISLAND) südlich von BOHOL und genießen unseren Sundowner trotz leichtem Regen!

19.2.Bon Bon Beach

Der NE-Wind bläst die ganze Nacht und zeitweise regnet es stark! Wir Frühstücken im Salon. Es zieht ein Tiefdruckgebiet südlich der Philippinen vorbei und das beschert uns dieses Regenwetter, morgen sollte es besser werden! Wir bleiben heute hier! Bis ca.15:00 regnet es und wir sammeln Wasser und füllen die Tanks zum Duschen! Dann wird die Wolkendecke lichter, Sundowner und Abendessen wieder wetterbedingt im Salon!

20.2.

Im Morgengrauen ziehen Schaumkronen vorbei, der Wind hat gedreht und wir verlassen nach dem Frühstück unseren Ankerplatz! Das Tief hat sich nach SW verzogen! Gegen Mittag scheint endlich die Sonne! Süßwasser trift auf SalzwasserWir segeln nach PAMILICAN-ISLAND.

Leider ist der Ankergrund sehr schlecht und tief, daher beschließen wir, wieder zurück nach BOHOL in die VILLALIMPIA-BAY zu segeln, hier gibt’s eine Flussmündung (LOBOC-RIVER) und im Meer eine scharfe Begrenzung der Wasserfarben! Der Fluss bringt durch den Regen lehmiges Wasser aus dem Landesinneren, das sich nicht leicht mit Salzwasser vermischt! Das bisschen Sonne hat schon seine Spuren bei uns hinterlassen! Abends gibt’s Fischcurry mit Reis und andere Leckereien!

21.2.

Die Nacht war schwül! Nach dem Frühstück segeln wir los. Zeitweise ist der SE-Wind recht stark und wir müssen gegen den Wind aufkreuzen, TABOO III nimmt die Wellen ohne Problem! Als ich meine, "wauw! Die Wellen sind ziemlich groß!", sagt Wolfgang: "Die sind erst dann groß, wenn man den Horizont nicht mehr sieht ...!". Wir kommen bei Sonnenuntergang zum Ankerplatz (CUTCUTAN-BAY 9°36’1''N und 124°13’2'' E). Mungobohnen in Kokosmilch, Baracuda gebraten mit Reis, Gemüse in Kokosmilch ist unser Abendessen!

   
   
   

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