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Sardinien - Korsika | Teil - 2

UBS-SegelclubTeil 2 - Hochseetörn vom 3. Juli – 7. Juli 2012 - 14 Mitglieder haben sich sehr schnell und spontan zu diesem Törn gemeldet.

Dienstag, 3. Juli 2012

Frühe Tagwache, gegen 7h00, denn heute wollen wir unser großes Ziel, Bonifacio, am äußersten Landzipfel von Korsika, anpeilen. Der “Cat” fährt früher los, sie können das Frühstück unter Fahrt einnehmen. Deshalb fahren wir später unter Motor bis zur äußersten Landzunge Sardiniens Festland und dort wird auch definitiv entschieden, ob es für alle Mitglieder o.k. ist, diese Strecke, welche wieder etwas unruhig werden kann, anzustreben. Ein weiterer Grund ist auch die Zeit, welche wir zum Aufkreuzen brauchen. Es entscheidet sich sehr schnell und klar, alle wollen nach Bonifacio. Nun segeln wir “herrenmäßig” Richtung Korsika mit ca. 5-7 Kn. Fahrt und wesentlich weniger Wellengang. Es sind alle hell begeistert. Esther ist sehr wissensgierig und stellt viele Fragen. Gemäß Peter hat sie das Kontingent an Fragen schon in den ersten Tagen erreicht!

Wir sehen das Ziel, die Felsen von Bonifacio immer vor Augen und es ist spannend, diese immer näher sehen zu kommen. Wir müssen ein paar Mal aufkreuzen, damit wir die Höhe haben für die Hafeneinfahrt. Wir kommen sehr schnell voran, bei diesem herrlichen Wind. Es ist einfach faszinierend, diese bizarren Kalkstein-Felsformationen, die historische Altstadt und auch das Hafenbecken hat seinen speziellen Reiz.

Wir haben Glück, es ist noch nicht Hochsaison und wir müssen nicht lange warten, bis wir von den Marineros mit ihren Schlauchbooten einen Hafenplatz zugeteilt bekommen. Trotzdem ist es vor allem für den Skipper doch eine Herausforderung, das Schiff zu kontrollieren und das Manöver zu fahren. Peter hat es aber problemlos ausgeführt und uns an den Platz C5 gefahren, obwohl es sehr eng ist. Peter stellt fest, dass er noch nie auf einem Segeltörn so viele “Luxus-Yachten” gesehen hat. Davon hat es in dieser Gegend wahrlich viele und sie versuchen, sich an Größe und Luxus zu überbieten! Es ist immer wieder interessant, diese zu beobachten und davon zu träumen, wie es sich wohl dort leben lässt! Peter erledigt den Eintrag im Hafenbüro, Kosten für unser Schiff und eine Nacht, Euro 82,00 und dass ohne “Dusch-Chips” diese würden nochmals Euro je 2,00 kosten. Der Liegeplatz für den Cat kostet Euro 190,00. Wir duschen aber an Bord! Dann macht sich Peter zusammen mit Riccardo auf die Suche für ein Restaurant zum Nachtessen für uns alle, wenn möglich oben in der Altstadt. Alles haben sie innert kurzer Zeit erledigt. Sie haben im Rest. Terasse d'Aragon, mit Meersicht für uns auf 20h00 reserviert. Das ist eine der Empfehlungen der Marineros.

Esther und ich bummeln durch die Hafenprommenade, zur Altstadt und zu den Felsen hoch. Im Shop “Blanc de Nil” machen wir einen Stop und sehen uns etwas um, Esther findet sogar etwas Passendes. Es tut richtig gut, auch mal wieder die Beine so richtig zu vertreten und bei dieser herrlichen Aussicht macht dies auch richtig Spaß. Wir halten diese fantastische Sicht auch fotografisch fest.

Harald macht sein “Nickerchen” und Medea und Peter gönnen sich eine Fahrt mit dem “Spezial-Zügli”.

Das Essen am Abend war dann kein “Volltreffer” für alle – einige taten sich mit dem “korsischen Honig” schwer, respektive sie fanden ihn nicht! Statt diesem fanden sie eine Brühe, welche eher an "Abwaschwasser" oder ein "Fisch-Sud" erinnerte. Ich versuchte mit meinem Französisch dem Kellner dies klar zu machen, mit Erfolg. Sie entschuldigten sich x-mal und wollten sogar ein neues Menü bringen. Die Betroffenen entschieden sich für ein Dessert und zum Schluss gab es noch Grappa oder Myrten-Likör für alle. Die Betroffenen Menus wurden nicht verrechnet. Dafür wurden wir reich entschädigt mit der wunderbaren Aussicht zu den Felsen, aufs Meer und bis nach Sardinen. Einen herrlichen Sonnenuntergang, gefolgt vom Vollmond durften wir bewundern.

   
   
   

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