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Schlag gegen Piraterie

Die bei Fahrtenseglern beliebte Route durch den Golf von Aden ist seit Jahren von den Aktivitäten somalischer Piraten beeinträchtigt.

Der kürzeste Weg eines Europäischen, angehenden Weltumseglers durch das Rote Meer in Richtung Mittelmeer gilt aus diesem Grund heute als praktisch unpassierbar.

Somalische Piraten am Horn von AfrikaIm März dieses Jahres wurde eine Änderung der Politik im Vorgehen der EU Naval Force gegen die wachsende Bedrohung durch die Piraten beschlossen. Die Bekämpfung sollte nicht mehr ausschließlich auf See erfolgen, sondern auch auf die an Land befindlichen Ausrüstungslager und Zulieferer der Piraten ausgedehnt werden.

Erstmals kam es im Mai zu einem erfolgreichen Schlag unter der neuen Strategie.

Diese Anti Piraten Operation wurde in Übereinstimmung mit der Resolution 1851 vom UN Sicherheitsrat und mit der vollen Unterstützung der föderalen Übergangsregierung von Somalia ausgeführt. Wie offizielle Stellen mitteilten, wurde die gezielte, präzise und verhältnismäßige Maßnahme aus der Luft ausgeführt und alle Kräfte kehrten wohlbehalten auf ihre Stützpunkte zurück. Die abschließende Beurteilung des Falles ist gegenwärtig noch im Gange. Die Beobachtung während der Aktion lässt aber erwarten das auch keine Personen in Somalia bei dem Einsatz der Streitkräfte der EU Naval Force verletzt oder getötet wurden.

Der Operations Kommandant der EU Naval Force, Konteradmiral Duncan Pots meinte, dass mit dieser Maßnahme weiter der Druck auf die somalischen Piraten erhöht wird. So könne man effizient die Bemühungen, auf See Handelsschiffe und Fahrtensegler anzugreifen, erschweren. Auch die vielen lokalen Fischer und Handelssegler (Dhaus), die unter den Piratenaktivitäten leiden, können sicher sein, dass der Schwerpunkt auch künftiger Angriffe auf die Vorräte und Ausrüstung der Piraten gerichtet sein wird.

„Zu keinem Zeitpunkt wurde an den Einsatz von Bodentruppen gedacht. Die Aktionen der EU Naval Force gegen die Piraten an der Küste Somalias bedeuten lediglich eine Erweiterung des Kampfes auf See. Die Operation Atalanta engagiert sich weiterhin für die Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika und die humanitäre Mission zum Schutz der Schiffe des Welternährungsprogramms, die lebenswichtige Hilfe für das somalische Volk zu bringen."

gefasstDie Operation Atalanta ist teil des umfassenden Ansatzes der EU zu Bekämpfung der Symptome und Ursachen der Piraterie am Horn von Afrika. Gegenwärtig befinden sich 9 Kriegsschiffe mit 5 Aufklärungsflugzeugen in dem Krisengebiet.

Der Aktionsradius der Piraten erstreckte sich zuletzt fast 1800 Seemeilen von der somalischen Küste. Zu verhindern, dass die Piraten in See stechen, ist ein entscheidender Schritt auf dem langen Weg, die Durchfahrt vom Indischen Ozean ins Rote Meer, wieder als sicheren Seeweg herzustellen.

   
   
   

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