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Viva Kuba!

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Ein Bericht der SY Alchemist

Viva Cuba! Viva la Revolution! Viva Fidel! Diese Parolen, die Schweinebucht und das US-amerikanische Embargo sind neben den weltberühmten Zigarren die wohl weithin bekanntesten Fakten der größten Karibikinsel.westliche Karibik

Unser Entschluss, Cuba einen Besuch abzustatten begründetet sich auch in den kontroversen Informationen die wir von anderen Yachties im Vorfeld hörten.

Ihre Berichte über Kuba waren entweder schwarz oder weiß. Das heißt, die einen waren bitter enttäuscht, die anderen beschrieben das Paradies. Daher wollten wir es genau wissen.Ein Sonnenuntergang

Unsere gewählte Reisezeit war, leider nicht anders möglich, schon etwas spät für diese Region, hat doch in der Karibik bereits die Regenzeit und damit auch die Hurrikan Zeit begonnen.

Doch rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Hurrikan im Juli noch gering und dann muss er ja nicht unbedingt in unsere Richtung ziehen. Zweckoptimismus! Von der Isla Mujer in Mexiko zum ersten Einklarierungshafen in Kuba, Maria La Gorda sind es Luftlinie zwar nur 130 Seemeilen, doch die sind gegen den Wind zu bewältigen.

...ist schöner als der AndereDazu ist hier in der Durchfahrt zwischen Mexiko und Kuba (Yucatan Channel) die nach Norden in den Golf von Mexiko setzende Strömung am stärksten (bei uns 3kn im Schnitt).

Wir erreichen Maria La Gorda daher auch nicht wie gewünscht am Nachmittag sondern erst um 1.00 Uhr morgens. Trotz des Nervenkitzels in stockdunkler Nacht in eine unbekannte Bucht einzulaufen und im Riff einen Ankerplatz zu finden bleiben wir nicht unbeobachtet.

Kaum ist der Anker am Grund und die Maschine aus, meldet sich auf Kanal 16 ein freundlicher Kubaner, der sich nach unseren Wünschen erkundigt. Er verspricht uns, die für die Einklarierung notwendigen Behörden zu informieren und am nächsten Morgen um 8.00 zu uns zu senden.

Tatsächlich, um 8.45 Uhr am nächsten Morgen kommt ein großes Tauchboot und legt sich längsseits an die Alchi. An Bord die Beamten der Gesundheits- und Agrarbehörde, Hafenamt, Immigration, Zoll und Tourismusverband. Sie bitten um die Erlaubnis an Bord kommen zu dürfen.Kubas Südwestküste

Die Damen und Herren arbeiten äußerst professionell, füllen alle notwendigen Formulare selbst aus, durchsuchen das Schiff nach Drogen und Waffen, genießen die Coca Colas und das Salzgebäck und verabschieden sich nach bereits 45 Minuten mit freundlichen Ratschlägen über Tauchplätze, paradiesische Ankerbuchten und Inlandsreisezielen.

Allerdings auch mit dem Hinweis, das wir uns in jedem Hafen offiziell an- und abmelden müssen und daher auch nur in solchen offiziellen Häfen ankern dürften. Wir zerbrechen uns über diese Einschränkungen jetzt einmal nicht den Kopf und genießen Maria La Gorda. Hier gibt es eigentlich nur einen touristischen Komplex, ein Hotell mit angegliederter Tauchbasis.

Wir dürfen uns wie zu Hause fühlen, sind bekannt wie ein bunter Hund als „die Crew von der Yacht“ (weil die einzige weit und breit) und lernen die kubanische Gastfreundschaft kennen. Man versorgt uns mit Wasser, aus dem Tourishop holen wir uns Schokolade und Snacks, frische Lebensmittel wie Früchte und Gemüse bekommen wir allerdings nicht. Weil nicht vorhanden.

Trotzdem genießen wir volle 5 Tage mit Tauchen am Riff, Mosquitos an der Bar und Sonnenuntergangsstudien. Wir segeln weiter nach Osten, wollen nach Isla Juventud, wo wir hoffen unseren mageren Obst- und Gemüsebestand aufzustocken. Wir nehmen uns Zeit, kreuzen gegen den leichten Süd-Ostwind, nächtigen in Cayo Real und entdecken Puerto Frances, eine offene traumhaft schöne türkise Bucht mit nur leichtem Schwell.Cayo Real

Wir bleiben 3 Tage, erkunden die Gegend, lernen 2 Fischer kennen die uns im Austausch gegen Bier mit Langusten versorgen.Strände zum verlieben

Unbeschwertes Leben im Paradies. Von Behörden keine Spur, nur einmal treffen wir ein Tauchboot mit Touristen und wir fragen nach den Tauchspots.

Die Guides erklären uns, dass hier ein Nationalpark wäre und wir nicht ohne Tauchguide tauchen dürften. Wir bezweifeln das, gehen aber trotzdem kein Risiko ein. Der Fleck ist zu schön, als das wir Ärger provozieren wollen. Ensenada Siguanea auf der Isla Juventud ist der erste bemannte Stützpunkt, wo wir uns wieder melden können.

Wir ankern ziemlich weit in der Bucht um weniger Wind und Schwell zu haben und fahren mit dem Dinghi zum Stützpunkt in die „Marina“ (nur für kleine Fischerboote zu nützen, da nur 1m tief).

   
   
   

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