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Die Geschichte vom „Holzbein“

Details

Wer nach St. Lucia in die Rodney Bay segelt, besucht möglicherweise das unterhalb der Festung gelegene Restaurant „Jambe de Bois“. Gute Küche und ausgezeichnete Cocktails sind heute das Markenzeichen des Lokals.

im heutigen LokalDer Namensgeber war ein weitaus weniger angenehmer Zeitgenosse. Aus der französischen Normandie stammend war Francis le Clerc – so der bürgerliche Name – der 1. Pirat mit einem Holzbein. Die Verstümmelung und schwere Verletzungen an einem Arm stammten aus dem Gefecht gegen die Engländer im Jahre 1549 bei Guernsey. Manch anderer hätte seine Karriere als Seemann beendet. Francis machte sie nur noch furchtloser!

Meist war er der erste Mann beim Entern feindlicher Schiffe, vor allem spanische Schatzschiffe auf dem Weg von Mittelamerika nach Europa. Die Spanier gaben ihm auch den Namen „Pie de Palo“ - Holzbein.

Im Jahre 1553 war er Oberbefehlshaber einer Flotte von 7 Piratenschiffen und 3 der königlichen Flotte. Mit dieser Streitmacht griff er Santa Cruz auf Las Palmas (Kanarische Inseln) an und plünderte und zerstörte große Teile der Stadt.Rodney Bay

Danach zogen sie brandschatzend über Puerto Rico nach Kuba, wo ebenfalls viele Küstenstädte in Mitleidenschaft gezogen wurden. holzbeinIm Jahre 1554 besetzten sie „Santiago de Cuba“ - die damalige Hauptstadt Kubas – für einen Monat. Die Stadt hat sich von diesem Ereignis nie wieder erholt.

Francis le Clerc und 300 seiner Mitstreiter waren die ersten Europäer die sich auf St. Lucia (am Pigeon Point) niederließen. Von hier aus wurden die Raubzüge auf die spanischen Schatzflotten geführt. 1560 verwüsteten die Männer viele Siedlungen an der panamesischen Küste.

Der politische Umsturz in England 1563 (Protestanten revoltierten erfolgreich gegen den katholischen König zugunsten Elisabeth I.) stellte Francis le Clerc sich in den Dienst Elisabeth und fügte der französischen Marine großen Schaden zu.

Als Lohn forderte er von Elisabeth eine hohe Rente, die ihm aber verweigert wurde. So segelte er zu den Azoren, um weitere Schatzflotten zu überfallen. In einem der Gefechte verlor er kurz darauf sein Leben.

   
   
   

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