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Yachtunfälle in der Karibik

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Wie bei allen Tätigkeiten die der Mensch ausführt, stellt sich früher oder später Routine ein. Das ist natürlich auch beim Segeln gut, da man dann entspannter unterwegs ist.

Die Kehrseite der Medaille ist dabei die Möglichkeit nachlassender Konzentration und damit die Fehleinschätzung mancher Situationen.

SchiffbruchJeder, der schon einmal über einen längeren Zeitraum ununterbrochen gesegelt ist, wird beispielsweise festgestellt haben, dass sich das Gefühl für die aktuelle Windstärke verändert. Daraus resultierende Fehler können leicht zur Katastrophe führen.

Am 27. Februar 2012 wurde die private Segelyacht „Pampero“ um ca. 10 Uhr vormittags in der Nähe von „Requin Point“ an der Südostküste von Grenada von einer großen Welle erfasst und auf das Wasser gedrückt. Alle 4 Crewmitglieder wurden über Bord gespült! Glücklicherweise konnten sich alle schwimmend an Land retten. Die Männer wurden im lokalen Krankenhaus untersucht und konnten noch am gleichen Tag wieder entlassen werden.

Die umgehend eingeleitete Suche nach der Yacht blieb vorerst ergebnislos. Die Behörden der Nachbarländer wurden über den Vorfall informiert.

Erst am darauffolgenden Tag fand die venezolanische Küstenwache die Segelyacht ohne Besatzung mit laufender Maschine etwas außerhalb der zu Venezuela gehörenden Inselgruppe „Los Testigos“ vor. Die Yacht wurde erst nach Margaritha geschleppt, von wo aus die Rückkehr nach Grenada organisiert wurde.

Weniger Glück hatte die Mannschaft der in Neuseeland registrierten 37 Fuß Yacht „Chinook Wind“.

Am 28 Februar 2012 vormittags lief das Schiff auf der Route von Grenada nach Kolumbien vor der Inselgruppe Las Aves an den Riffen von Barlovento auf Grund. Das mit Korallen übersäte Riffgebiet verhinderte ein zu Wasser lassen von Dingi beziehungsweise der Rettungsinsel. Dick und Ann Oliver schwammen auf festen Grund, bis sie am darauffolgenden Morgen von der Küstenwache Venezuelas geborgen wurden.

Der um diese Jahreszeit nicht unübliche, kräftige Passat und die damit verbundenen Wellen verhinderten eine rasche Bergung der Segelyacht. Kurz darauf soll aber schon alles, was wertvoll erschien, von dem Wrack geplündert worden sein.

Die Riffe vor Barlovento sind berüchtigt. Schon viele Schiffen gingen hier verloren. Bekannt ist das Gebiet als letzte Ruhestätte einer aus 7 französischen Schiffen bestehenden Flotte, welche hier im 17. Jahrhundert hier verloren ging. Bei ruhigem Wetter kann man an der Ostküste von Barlovento die historischen Reste wie Anker und Kanonen schnorchelnd erkunden.

   
   
   

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