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Balearen bis Gibraltar

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Ein Bericht der SY Dude

Nachdem wir längere Zeit auf passenden Wind warten mussten, starten wir am 09. August zur Überfahrt nach Menorca. Menorca liegt ca. 200 Seemeilen von der Südspitze Sardiniens entfernt. Wir sind zwei Tage und zwei Nächte auf See.

Am Morgen des dritten Tages liegt Menorca vor uns und bald laufen wir in die wunderschöne Bucht von El Grao ein. Die Bucht ist im Kern des Biosphärenreservates Menorca gelegen, Ankern vor dem kleinen gleichnamigen Örtchen ist aber erlaubt. Der Anker fällt auf Sandgrund, wir fallen erst einmal in unsere Kojen.

Wir haben aber keinen Urlaub. Die Arbeitsliste ist lang. Unter anderem installieren wir technischen Laien endlich die Kurzwellenfunkanlage, die bisher verpackt in den Originalkartons schlummerte. Dany, die lizenzierte Funkamateurin, kann jetzt endlich ihrem neuen “Hobby” nachgehen. Erstaunlicherweise haben wir nach anleitungsgemäßer Installation der Anlage auch Empfang. Wir hören erst einmal zu, das selbst Sprechen vertagen wir auf später...

Wir verbringen 5 Tage in El Grao. Nach getaner Arbeit entspannen wir uns Nachmittags am nahen Strand.

Wir segeln weiter nach Mahon. Dort liegen wir eine Nacht vor der “Ilsa Clementina”, einem im Hafen von Mahon verankerten Floß. Die Liegegebühren von 40 Euro pro Nacht sind uns aber zu teuer, sodass wir uns am nächsten Tag in den großen Naturhafen von Mahon vor Anker legen. Wir frischen unsere Vorräte auf und entdecken auf dem Bordgrill geröstete Gambas für uns. Die Gambas sind hier spottbillig und so wandert diese Köstlichkeit gleich duzendweise auf den Grill.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der schönen Cala Macarella an der Südküste Menorcas setzen wir nach Mallorca über. Das Wetter ist bescheiden, es geht ein Gewitter nach dem anderen nieder. Als wir Cala Ratjada auf Mallorca erreichen, sind wir bis auf die Knochen durchnässt.

Mit kurzen Zwischenstopps segeln wir entlang der Ostküste Mallorcas und starten schließlich bei herrlichem Wind und Sonnenschein von der Südostspitze Mallorcas in Richtung Ibiza. Am nächsten Morgen wollen wir dort sein.

Ibiza begrüßt uns mit bestem Sommerwetter. Wir ankern in der Cala Binirras, unserer Lieblingsbucht an der Nordküste Ibizas, die wir von unseren Chartertörns bereits kennen.

Wir verlegen uns an die Westküste von Ibiza. Von dort geht es weiter zur spanischen Festlandküste. Die Überfahrt dauert einen Tag. Leider ist “unser” Tag windstill und heiß. So motoren wir die etwa 50 Seemeilen zum Festland. Im letzten Abendlicht fällt der Anker in einer Bucht nahe Calpe und uns klingeln die Ohren vom Gedröhn des Schiffsdiesels...

   
   
   

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