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Belize

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Ein Bericht der SY Alchemist

Links und rechts von uns ist die weiße Linie zu sehen, die anzeigt, wo die Wellen des karibischen Meeres gegen das mächtige Korallenriff knallen und die Brecher ihre weiße Gischt versprühen.Strand in Belize

Die dunkelblaue Färbung des Wassers wechselt ins hellblaue, vor uns sehen wir türkise Flecken. Wir suchen uns durch die Riffeinfahrt bei Ranguana Cay am Barrier Reef vor Belize, dem zweitgrößten Riff der Welt, gleich nach dem Barrier Reef vor der Küste Australiens, und gleichzeitig einem Tauchparadies, das Tauchern aus der ganzen Welt Sehnsuchtstränen in die Augen treibt.Karte Belize

Wir sind in Belize!

Ein Paradies aus Fauna und Flora, über wie unter Wasser. Was ist das vor uns? Das Meer schillert wie Perlmutt in allen Variationen von blau bis grün, dabei umrahmt das klare Wasser den Sandsaum einer wahren Robinsoninsel! Einer zum Ausguck vorne am Bug und der Andere am Ruder, das wird für uns hier in den Gewässern vor der Küste von Belize und Mexico zur Gewohnheit werden.

So tasten wir uns oft meilenweit und stundenlang zwischen plötzlich aufragenden Riffen und riesigen, im seichten Wasser verstreuten Korallenköpfen hindurch. Das Klarieren in Placencia verläuft gar nicht so kompliziert wie erst gedacht. Wir können zwar nicht einfach zu Fuß oder mit dem Dingi zu den Behörden, nein, die wollen auch die Alchi sehen.

Da uns wohl eine kleine Inspektion bevorsteht, verstecken wir vorsichtshalber das wenige, das wir an Frischgemüse und Obst noch haben, was in diesem Fall auch ganz klug war. Also tasten wir uns soweit vorbereitet mit der Alchi durch einen Fluss bis zum Zoll nach Big Creek. Es wird ein richtig netter Ausflug. So weit man sieht links und rechts von uns nur Mangroven in denen es raschelt, zirpt und zwitschert, alles mögliche an Tieren was so kreucht und fleucht, schwimmt und fliegt, dürfte hier beheimatet sein, und wir ganz allein mittendrin.Die Besucher sind da!

Für Placencia nehmen wir uns ein andermal mehr Zeit, in spätestens einem Monat haben wir sowieso unsere Aufenthaltsberechtigung wieder zu verlängern. Wir haben gerade noch Zeit uns bei David im Yacht und Fischerzubehör Geschäft neben dem Dinghi Dock eine Harpune zu kaufen. Laut Captain längst überfällig. Nun sind wir endlich auch gerüstet zur Unterwasserjagd.

ist Doc Ebi ein Segler?Eigentlich wollten wir ja etwas mehr Zeit in Honduras verbringen, aber neue Gäste sind im Anflug: Beste Freunde und Wiederholungstäter. Fredi, mit dem wir erst Ende Dezember Abschied gefeiert haben, kommt zu unserer Freude schon nur einen knappen Monat später wieder, begleitet von Doc Ebi (einem leidenschaftlichen Segler, wie schon sein Haarschnitt verrät).

Also erst einmal nach Belize City, um die beiden abzuholen. Leider gibt’s hier in ganz Belize keine Marina, in die wir mit unserem 2m Tiefgang reinkommen würden und vor Belize City über Nacht auf Anker zu liegen ist auch nicht gerade ratsam. Folglich wird uns der Tag der Ankunft unserer Freunde fast zu kurz. Frühmorgens brechen wir vom nächstgelegenen Cay nach Belize City auf.

Produkte aus der HeimatNach dem Ankern und der ausgedehnten Anfahrt mit dem Dingi zum einzigen Steg versuchen wir uns erst mal in der neuen Stadt zu orientieren und die wichtigsten Informationen einzuholen.

Der gute Supermarkt ist schnell gefunden, flott haben wir für die nächsten zwei Wochen gebunkert, und die Zeit, um auf dem großen Markt, auf dem umliegende Bauern ihre Waren feilbieten, kräftig mitzufeilschen, bleibt uns auch noch.Das macht immer wieder Spaß, in allen möglichen Sprachen mitzumischen.

Endlich sind die Jungs da! Nach einem Willkommenstrunk geht’s auch schon los, wir müssen es noch bei vernünftigem Sonnenlicht bis auf die ersten Cays schaffen. Den Wiedersehenabend zelebrieren wir mit Shrimps in Currysauce und Kokosreis, begleitet von einem feinen grünen Veltliner Smaragd von Rudi Pichler aus der Wachau (es ist schon toll, wenn die Freunde wissen, was einem nach eineinhalb Jahren in der Karibik wirklich fehlt!).Jagdfieber

In dieser Gangart geht es dann auch weiter. Wir segeln aus dem Hauptriff bei Englisch Cay raus und halten Kurs auf die Süd-West-Spitze des Turneffe Atolls. Die erste Schnorcheltour enthüllt uns bereits einen beträchtlichen Querschnitt der hiesigen Meereslebewesen. Unser Fokus ist diesmal aber anderweitig. Bestückt mit der neuen Harpune ist die Konzentration voll auf die Jagd ausgerichtet.Lobster

Wir entdecken einige Langusten, die aber in unseren Augen noch zu klein für den Topf sind. Endlich haben wir eine größere gesichtet. Die Harpune wird geladen, gezielt, abgedrückt und ..hurra!!! Welch ein Jungfernschuss! Bis dato eine fantastische Trefferquote. Jeder Schuss ein Treffer! Leider muss der große Jäger erkennen, dass das Jagdglück Unterwasser auch nur ein flüchtiges Vogerl (oder ist es hier ein Fischerl?) ist.

Die 2. Languste, nur knapp gefehlt, hat den Panzer so gestrichen voll und verkriecht sich so tief in ihrer Höhle, dass wir nach langer Zeit unsere Belagerung erfolglos abbrechen müssen. Auf die alte Kriegslist des Aushungerns verzichten wir. Wir sind zufrieden und bringen unsere Beute auf die Alchi zurück.Küchencrew mit Langusten

Die fehlende Quantität ergänzen wir um 4 US$ pro Kilo Langusten Schwänze (nur die Schwänze!) beim nahe gelegenen Fischer Camp. Und weil die Fischer leider auf 10 US$ nicht wechseln können, müssen wir uns 2 ganze Tage lang den Bauch mit Langusten voll stopfen.na dann, lassen wir's uns schmecken

Gleich in der Nachbarschaft liegt die Turneff Island Lodge, ein sehr exklusives Resort zum tauchen und relaxen.

Wir haben uns bei unserem Besuch schon ganz gut eingelebt, als uns leider der Manager sehr höflich darauf aufmerksam machte, dass die gesamte Insel von einer Firma für ihre Mitarbeiter exklusiv gebucht sei und bis auf weiteres keine externen Gäste willkommen sind. Wir fragen uns, wer kann sich so etwas leisten? Zurzeit wohl nur ein Ölkonzern!

   
   
   

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