free templates joomla
   
   

Cook Inseln

Details

Ein Bericht der SY September

Aitutaki - wo der Südseetraum lebendig ist!

Die Cook Inseln erhielten ihren heutigen Namen von dem russischen Seefahrer und Kartographen Adam Johann Krusenstern. Dies zu Ehren des wohl bedeutendsten Entdeckers der pazifischen Inselwelt. James Cook bereiste zwischen 1768 und 1779 drei Mal das riesige Gebiet des Pazifischen Ozeans. Er gab der Inselgruppe zunächst den Namen Harvey Inseln.

Das erste europäische Schiff in Aitutaki war die legendäre Bounty unter dem Kommando von Kapitän William Blight. Er und seine Mannschaft erreichten Aitutaki am 11.April 1789. Nur 17 Tage vor der berühmten Meuterei.

Die Gruppe der Cooks umfasst 15 Inseln verteilt auf einer Wasserfläche, die in etwa der Landfläche von ganz Westeuropa entspricht! Die Gesamtbevölkerungszahl liegt bei ca. 20.000 Menschen.

Politisch handelt es sich um ein Außengebiet Neuseelands mit innerer Autonomie. Es gibt sogar eine eigene Währung. Die Hauptinsel Rarotonga liegt geographisch an der Südgrenze der Tropen (ca. 21 Grad Süd) und die nördlichste – Penrhyn auf ca. 9 Grad südliche Breite.

Wir besuchen Aitutaki.

Dieses annähernd dreieckige Atoll gehört zu den südlichen Cook Inseln und wird als die größte Konkurrenz zu Bora Bora in Französisch-Polynesien bezeichnet. Und tatsächlich erinnert ein Blick vom 124m hohen Berg „Maungapu“ in ihrer Farbenpracht an die 1.000km im Osten liegende Insel. Allerdings ist Aitutaki in einem touristischen Dornröschenschlaf.

Es ist zwar eine der am meisten erschlossenen Inseln der Cooks, aber der ausgereizte Fremdenverkehr Bora Bora's ist hier (noch?) fremd. Im Gegenteil, hier kann man beruhigt vom „Sanften Tourismus“ sprechen. Nur einige wenige, aber allen Komfort bietenden Hotelanlagen liegen um die Insel versteckt unter Palmen.

Der Slogan von Aitutaki:

„Besuchen sie den Himmel, solang sie noch auf der Erde sind“.

Ein gutes und treffendes Motto.

Wir erreichen das Atoll nach 4,5 Segeltagen um 10 Uhr abends. Ein etwas ungünstiger Zeitpunkt da an ein Einlaufen ins Atoll nachts nicht zu denken ist. Der einzige Pass ist nur 18m breit und hat bei Hochwasser eine Wassertiefe von 1,8m. Dieser Kanal wurde von der amerikanischen Armee im 2. Weltkrieg in das Riff gesprengt. Da Aitutaki geographisch und somit strategisch wichtig mitten im Pazifik liegt, sind ein Stützpunkt und dessen einfache Versorgung ein elementares Ziel der Amerikaner gewesen. Für die Entwicklung der Insel war das sicher ein entscheidender Schritt und auch wir profitieren heute davon und können ins Atoll einlaufen.

Bei der Annäherung müssen wir feststellen, dass die Seekarten um fast 0,3 Meilen nicht stimmen! Wir haben zwar davon gehört, dass einige Gebiete im Pazifik seit den Zeiten von Kapitän Cook nicht neu vermessen wurden, sind aber in der Praxis doch überrascht.

Wir werfen den Anker auf 10m Wassertiefe und schlafen uns erst mal aus. Am Nächsten morgen suchen wir den schmalen Pass im Riff. Glücklicherweise kommt ein Tauchboot heraus und so ist die Einfahrt gefunden. Sie ist nur durch eine schwer zu erkennende Reihe von Zweigen markiert. Aber das reicht ja auch.

Beim „Anker auf“ Manöver fällt der Anker in eine Felsspalte von über 20m Tiefe und verhackt sich! Also Tauchausrüstung an und ins 24 Grad frische Wasser. Kaum ist der Anker an Bord geht’s in die Lagune. Die Wassertiefe ist wirklich, obwohl Hochwasser, immer deutlich weniger als 2 Meter. Selbst mit unserem bescheidenen Tiefgang von knapp 1m bleibt der 200m lange Kanal spannend.

In der Lagune liegen 3 Segelboote. Wir gesellen uns in dem kleinen Hafen dazu und gehen, um noch Platz für andere zu lassen, vor Bug und Heckanker.

Pepe, der Beamte für Quarantäne empfängt uns stilvoll unter einer Gruppe Palmen und wir können den ersten LandeswährungPunkt der Einklarierungsliste (Quarantäne, Zoll, Immigration und Gesundheit) abhacken. Der Beamte für Gesundheit hat heute einen Kurs und der Beamte für Zoll und Einwanderung ist leider erkrankt. Versuchen wir’s halt morgen. Alles sehr entspannt.

Wir wechseln Geld und besuchen den kleinen Supermarkt und die Kneipe am Strand. Die Preise sind nach Französisch-Polynesien eine angenehme Überraschung. Und so genießen wir schon den ersten Tag das Abendessen im Restaurant. Am 2. Tag wird der Rest der Behördengänge erledigt. So! Nun sind wir richtig legal in Aitutaki!

Die eigentlich gültige Währung ist in den Cook Inseln der Neuseelanddollar. Aber einige Scheine werden nur für diese Inselgruppe gedruckt. Und die Bilder auf den Geldscheinen erzählen Geschichten.

Zum Beispiel von Ina und dem Hai:

Ina war auf der Suche nach einem Mann und ein freundlicher Hai hat sie so lange sicher über die Meere gebracht, bis sie ihren Traumpartner auf den Cook Inseln gefunden hat.

   
   
   

Revierberichte - Segelberichte -  einsenden

Du willst von deinen Erlebnissen und Erfahrungen berichten, viele Menschen mit Geschichten über neue und andere Kulturen faszinieren? Du willst andere an deinem spannenden Segelerlebnis teilhaben lassen? Du hast die Möglichkeit deine Revierberichte oder Segelberichte, mit unserem Formular zu senden. Wir danken schon jetzt für deine Bemühungen. cool image
   

Login  

Bitte hier anmelden oder Registrieren, wenn du alle Beiträge sehen und nutzen möchtest!

 Bitte wähle deine Sprache aus dem Menue!
   

translate

   

Wer ist online  

Aktuell sind 93 Gäste und keine Mitglieder online

   

Neuestes Mitglied  

  • atafujovil
  • uxomzemixie
  • evgenbob
   

Meine Forumsbeiträge

Forum offline
   
© 2011-2016 Globalsail.info