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The polynesian Rock – Der polynesische Felsen

Details

Ein Bericht der SY September

Das kleinste Land der Erde ist zugleich der größte Korallenblock der Welt. Der eigenständige Staat Niue hat ca. 1.500 Einwohner und liegt mitten im Pazifik zwischen den Cook Inseln und der Königreich Tonga.Die Ankerbucht in Niue

Im Gegensatz zu den meisten anderen pazifischen Inseln ist Niue nicht von einem schützenden Ringriff umgeben. Die höchste Erhebung misst gerade mal 60m. Der Küstenbereich fällt steil ab und die Wassertiefe nimmt rapide zu.

Glücklicherweise gibt es auch in Niue einen Yachtclub, der sich um die Besucheryachten kümmert und Bojen ausgelegt hat. Immerhin ist das Wasser schon hier in der Nähe der Anlegestelle über 40 Meter tief. So kann man einfach und sicher im Lee der Insel liegen.Dinghy's werden gekrant

Die nächste Besonderheit ist das Anlanden mit dem Beiboot!

Da es keinen rundum geschützten Hafen gibt, hat man eine Krananlage gebaut, mit der man das Dinghy aus dem Wasser heben kann. Sonst würde es im Ozeanschwell dauernd an der Betonmauer scheuern.

Ein paar schritte Hügel an und man ist in der kleinen Ortschaft Alofi, der Hauptstadt des kleinen Landes. Hier sind die Behörden zum formellen Einreisen zu finden. Das Bürgermeisteramt (mit einem reservierten Parklatz für den Gouverneur und seinen Stellvertreter!) einige kleine Shops und eine Touristeninformation sind ebenfalls hier. Am Samstag gibt’s den Markt. Hier bieten die Bauern und Fischer ihre Produkte an. Biggest Little Yacht Club In The World

Die lokale Spezialität sind Kokosnusskrabben. Ca. 1kg schwere Krustentiere. Alles was sonst noch sucht – der kleine Yachtclub hilft. Abends kann man den Clubeigenen Grill für eine kleine Leihgebühr benützen. Ein beliebter abendlicher Treffpunkt für die durchreisenden Segler.

Wie leihen uns einen Motorroller und wollen damit die Insel umrunden. Ein eigener Führerschein wäre nötig, aber zurzeit hat man leider keine dafür erforderlichen Formulare auf der Insel uns so fragt man auch nicht weiter. Der Großteil der um die Insel führenden Strasse ist asphaltiert. So bringen wir rasch die ersten paar Kilometer Richtung Norden hinter uns. Der erste Stopp führt uns zu den Limu Pools. Glasklares, frisches Wasser lädt zum Schwimmen ein. Inmitten vieler bunter Fische baden wir ein bisschen. glasklares Wasser ist typisch für NiueEin halbstündiger Fußmarsch durch den Wald bringt uns anschließend an die Nordküste, die von unzähligen Höhlen durchzogen ist. Bei vielen dieser Höhlen handelt es sich um Tropfsteinhöhlen.

Die Stalaktiten (von oben herabhängende und -tropfende Kalksteinzapfen) und Stalagmiten (das Gegenüber - der hochstehende Teil) bilden bizarre Formen. Die Höhlen laufen zum Teil auch unter Wasser aus und bilden eine der Hauptattraktionen für Taucher. Aufgrund ihrer Vielzahl sind viele Höhlen auch noch unerforscht. Weiter geht’s die ca. 60 km lange Ringstrasse um Niue. Was auffällt ist die Unzahl an leer stehenden und verfallenden Häusern die von der steten Abwanderung von der Insel zeugen. Demgegenüber steht eine ebenso beeindruckende Anzahl an neuen bzw. sehr gut erhaltenen Kirchengebäuden der unterschiedlichsten Konfessionen. Man sieht viele Blumen und Bäume und überhaupt Natur pur.

Talava Was man selten zu Gesicht bekommt sind Menschen. Das stimmt nachdenklich, ist aber natürlich auch ein bisschen zu verstehen. Auf vielen Inseln findet man das gleiche Problem. So wunderschön diese Inselparadiese dem vorbeikommenden Reisenden auch erscheinen mögen, hier zu leben ist eine ganz andere Sache.

Matula VillagePraktisch überall hat die Bevölkerung heute Zugang zu internationalen Informationen und glaubt zu erkennen dass es anderswo möglicherweise besser zu leben ist. Die wirtschaftlichen Perspektiven auf den entlegenen Inseln sind bescheiden und so versuchen viele ihr Glück in der Fremde.

Das ist oft trügerisch, da es oft schon bei der Ausbildung mangelt. Klar läst sich in einem Land wie z.B. Niue mit ca. 1500 Einwohnern nicht ein Schulsystem europäischer Qualität einrichten und ein Internat in Neuseeland oder Australien ist teuer. So hat man natürlich ein großes Handikap in seinem Land der Wahl. Aber um das zu erkennen muss man offensichtlich erst seine eigenen Erfahrungen machen.

   
   
   

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