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Südsee 2011

Details

Ein Bericht von Peter Müller

Freitag 16.09.2011 - Müde kamen wir im Hotel an und mussten feststellen, dass kein Zimmer der gebuchten Kategorie mehr frei ist und wir somit unser Zimmer erst um 14.00 beziehen könnten.

Was machen in den nächsten 10 Stunden? Das Hotel offerierte uns ein Upgrade zu einem Spezialpreis und wir bezogen ein 3 Zimmer Appartement. Gegen 11.00 fuhren wir mit dem Shuttlebus in die Stadt, da wir mit dem Transfer der Nachzügler noch etwas regeln mussten.

HotelanlagePapeete ist überschaubar und schnell haben wir beschlossen, dass wir zurück an den Hotel Pool wollten. Mit dem öffentlichen Bus ging es zum Hotel zurück. Wir genossen das Bad, die Sonne und das Faulenzen. Das Nachtessen nahmen wir bei einer „Roulettes“ ein. Medea hat es aber nicht so geschmeckt, da das Steak etwas durchzogen war.

Bei der Rückkehr ins Hotel stellten wir fest, dass am Strand eine polynesische Show in Gang war und wir genossen den Abend mit einem Dessert im Strandrestaurant.

Samstag, 17.09.2011

Früh am Morgen klingelte unser Handy, und dies konnte sicher nicht Gutes bedeuten. Es war Ferry, der uns erklärte, dass Claudia und er in Paris hängen geblieben sind, da Air France einen Bindestrich vergessen hatte, und somit die Bordkarte nicht mit dem Esta übereinstimmte. Und ein Unglück kommt selten alleine.

Der nächste freie Flug nach LA ist erst am Montag und somit fliegt der nächste Flieger erst am Mittwoch von LAX nach Papeete. Somit sind 4 Tage Sonne gestrichen und finden in öden Hotels in Paris oder Los Angeles statt. Wir waren schon sehr traurig und beschlossen sofort in die Stadt zum Reisebüro zu fahren, um den Schaden so klein wie möglich zu halten. Es gab, so schien es, definitiv keine Lösung, dass die Beiden vor Donnerstag mehr in Tahiti ankommen.

Wir haben den beiden nun einen Flug von Papeete nach Raiatea gebucht und so können wir sie dann mit dem Schiff in Uturoa abholden. Beim Carefour machten wir einen Zwischenstopp und kauften noch die restlichen Getränke für das Schiff ein. Vor allem Wein mussten wir noch beschaffen. Mit einem Taxi ging es zurück ins Hotel und wir genossen noch einmal den Strand und den Pool des Hotels. Gegen Abend erhielten wir von Heiko einen Anruf, sie säßen in LAX fest wegen eines Schadens an der Maschine. Dies schien definitiv nicht der Tag eines Ferienplaners zu sein.

Nach dem Nachtessen telefonierten wir nochmals mit Heiko, und es stellte sich heraus, dass Bettina und er im Hotel in LA übernachten müssten. So stornierte ich mal die beiden Transfer an den Flughafen und zurück. Wir werden somit morgen alleine zur Marina fahren und mit einer Rumpfmannschaft das Schiff übernehmen. Schlimmer konnte es eigentlich nicht mehr kommen. Um 01.00 erhielten wir eine SMS von Claudia, dass sie nun in der Maschine nach LA sitzen. Das war doch immerhin schon wieder ein Lichtblick.

Sonntag, 18.09.2011

Unsere YachtHeute ist der Tag der Schiffsübernahme und wir freuen uns wahnsinnig. Wir sind gespannt, wie das Schiff aussieht, wann es losgehen kann und wann alle an Board sein werden. Claudia und Ferry sind nun schon auf dem Weg nach LA. Dies ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Um 09.30 bekam ich einen Anruf vom Techniker von Dream Yacht, dass das Schiff bereit sei.

Wir hatten jedoch unseren Transfer erst auf 10.45 bestellt und konnten das Schiff somit erst um 11.00 übernehmen. Pünktlich holte uns der Shuttle beim Hotel ab und die Spannung stieg. Bei der Ankunft im Hafen begrüßten wir voller Freude Erica, und konnten ihr vom Missgeschick der Anderen erzählen. Das Schiff ist ein Hammer, erst 6 Monate alt und super ausgestattet. Die Kabinen waren gekühlt und so konnte die Schiffsübernahme in angenehmer Temperatur vonstattengehen.

ausgezeichnete KücheDie 2 Techniker erklärten das Schiff bis ins letzte Detail. Um 12.30 war die Übernahme abgeschlossen und wir genossen unseren ersten Poison cru, zubereitet von unserer Köchin Heiniti. Am Nachmittag wurde das Gepäck ausgepackt und die Kabinen bezogen. Nun hieß es aber ab ins Wasser und mit dem Dingi fuhren wir zum Hafen raus und genossen das erste Bad im warmen Pazifik. Den ersten Apéro genehmigten wir uns auf dem Vorschiff und waren immer noch überwältigt von der Größe des Kats.

Zum Abendessen gab es Poulet Brust aus dem Ofen. Die Portionen waren noch definitiv zu groß. Aber das bekommen wir schon noch in den Griff. In der Zwischenzeit hatten wir die Bestätigung von Ferry, dass alle 4 Nachzügler genau 24 Stunden Verspätung hätten und morgen um 04.00 in Papeete ankommen sollten. Das war doch schon eine positive Nachricht. Wir schlossen das Boot für die Nacht ab, da wir am Quai lagen und man weiß ja nie. Morgen müssen wir um 03.00 auf, da wir die Nachzügler am Flughafen abholen werden.

   
   
   

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