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Papua Neu Guinea - Ninigo Gruppe - Heina Atoll

Details

Die Information laut "Cruising Guide to Southeast Asia Volume II" von Stephen und Elaine auf den Seiten 110 und 111 sagt:

Heina Atoll hat einen Eingang von weniger als 1,5 Meter Wasser bei HW (Karte Seite 110) und es gibt keinen Ankerplatz im Heina Atoll (Seite 111).Auslegerkanu

Beide Hinweise sind unrichtig.

Es gibt sehr wohl einen Eingang und es gibt jede Menge Ankermöglichkeit. (Für Hunderte von Yachten!) Und wir möchten feststellen: Das Heina Atoll ist der einzige Ankerplatz in der gesamten Hermit und Ninigo Gruppe, der bei jeder Windrichtung und jeder Windstärke absoluten Schutz bietet.

Der einzige Eingang für Yachten liegt im Südwesten des Atolls.

Wir geben keine Garantie für die Richtigkeit der angegebenen Positionen.

Auf unsere dringende Empfehlung hin haben zwei Angehörige der drei ansässigen Familie die Einfahrt mit Bojen versehen. Sie haben die Bojen beschafft und nach unseren Empfehlungen verlegt, wobei wir mit ihnen getaucht haben.Ankerplatz

Die Detailierten Einfahrtsbeschreibungen findet Ihr bei Heina Atoll - Lemki und Heina Atoll - Motun.

Grundsätzlich ist zu sagen:

1. Der Ankergrund dort hat zwar verlockende 5 bis 8 Meter Tiefe, Segler aber die gewissenhaft auf den Schutz der Korallen achten, sollten dort nicht ankern. Es ist ein Korallengarten und mit dem Anker werden die Ankerstöcke zertrümmert und mit der Kette des weiteren zersägt. Wir hoffen, daß rücksichtslose Segler, die nach dem Motto leben (Hier komme ich sowieso nicht mehr her und die Korallen sind mir wurscht.) unseren Hinweis Heina anzulaufen nicht zu lesen bekommen.

Das Familienoberhaupt2. Überall in der Lagune hat man guten Schutz, ruhiges Liegen und guten Ankergrund gegen alle Windrichtungen und - stärken. Die tiefste Stelle in der Mitte der Lagune haben wir mit 32 Metern gemessen. Alle anderen Plätze nahe der Inseln ca. 20 Meter und weniger.

3. Wer so nahe bei den beiden dort ansässigen Familie ankert kann damit rechnen, daß er jeden Tag auch bis spät in die Nacht hinein "besucht" wird. Und die Besuchsdauer ist nie unter 2-3 Stunden. Und es werden stets eine Schar Kinder mitgebracht. Die machen sichs im Cockpit bequem und wenn sie müde sind schlafen sie dort gleich ein. Daß die Mütter oftmals fürsorglich die Köpfe der Kleinen nach Läusen absuchen und vernichten ist Standart.

4. Die Familien leben nach wie vor nach ihrem Stil. Abfälle werden in die nächste Nähe entsorgt. Darüber freuen sich zahllos Fliegen, die dann natürlich auch den Weg auf die nahegelege Yacht finden. Wir scheuen diese Krankheitsträger. Auch Moskitos kommen bei der Landnähe viel häufiger an Bord. Es gibt Malaria in Ninigo und Hermit mit der die Einheimischen besser klar kommen als wir Bleichgesichter.Wolkenturm

Bis zum 4. WPT sind beiderseits Korallenköpfe. Ab dem 4. WPT bis zum Ankerpunkt "Motun" haben wir keine Bommies gesichtet. Es sollte trotzdem Augapfelnavigation praktiziert werden. Es ist ja kaum eine Meile.

Unsere beiden besten Ankerplätze mit detailierter Beschreibung hier:

Heina Atoll - Motun
und
Heina Atoll - Lemki

 

Lemki heißt der Vater einer riesigen Familie. Er zeichnet sich durch besonders ausgeprägte Gastfreundschaft aus. Wir wurden stets mit Fisch, Lobster, Bananen, Papaya, frischen Kokosnüssen etc. versorgt. Aber auch mit einer Vielzahl einheimischer Gerichte.Muggerl im Helen Reef

Diese Leute sind alle im Vergleich zu uns Normalseglern bitter arm. Sie glauben zwar das was ihnen ihre Regierung einredet sie sind nicht arm, weil in PNG keiner hungern muß. Wenn man aber sehen muß, daß oftmals mühsam Feuer durch Reiben von Hölzern gegeneinander gemacht werden muß und die Zähne mit einem Büschel Fasern geputzt werden, dann kommt man auf eine andere Meinung.

Alles was sie nicht selbst erzeugen können habe sie nicht. Und die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen grenzt an Null.

Es würde hier zu weit führen mehr darüber zu schreiben.

Was sie bescheiden aber doch auch gerne annehmen als Tausch sind: Kleine Packungen Reis, Zucker, Mehl, Fleischkonserven, Angelhaken, Angelleine, Fingerringe, kleine Shampoos, Waschpulver, Salz, Nadeln, T-Shirts etc.
Geld haben wir monatelang nicht angefaßt. Das ist nicht üblich. Aber ohne Tauschartikel wird man schnell auf dem Trockenen sitzen. Technische und elektrische Hilfe entlohnen sie mit Früchten und Fisch.

Was zwar keinen Handelsswert hat, aber Freunde macht sind:bis zum Umfallen
Zeitungen mit denen sie Zigaretten drehen,
Zeitschriften mit bunten Bildern und
Videos auf CD/DVD weil hin und wieder einer kommt der einen Player hat.

Die Unterwassersicht ist am besten auf der Westseite und das Schnorcheln und Tauchen am besten wegen der geringen Brandung. Nahe des Eingangs ist ein Drop off der nahezu vertikal ist. Supersicht. Manchmal Strom!

 
   
   
   

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