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Juan Fernandez – Osterinsel – Pitcairn

Details

Ein Bericht der SY Taurus

Die meisten Schiffe von Patagonien kommend haben diese Route vor sich. Viele starten von Puerto Montt oder Valdivia aus und laufen Gambier Islands in Französisch Polynesien an.

Abhängig von der Jahreszeit muss man mehr oder weniger weit nach Norden um von der Passatwetterlage zu profitieren. Kann man den Kurs direkt anlegen, machen die meisten ihren ersten Stopp auf dem Juan Fernandez Archipel. Ist man gezwungen erst sehr weit nach Norden zu segeln wird sehr oft Valparaíso angelaufen und von dort direkt die Osterinsel.

Robinson Crusoe:

Dieses zum Juan Fernandez Archipel gehörige Inselchen hat als einzige einen einigermaßen brauchbaren Hafen in der Bahia Cumberland, sonst sei noch die Bucht Tierra Blanka im SW erwähnt welche eine Population an Seebären beherbergt.

Bahia Cumberland

Robinson Crouse

Boje: groß orange für Schiffe bis 30T 33° 38,39´S / 078° 49,54´W auf 14m. Weitere Boje östlich nur für Schiffe bis 20T (war durch den Tsunami 2010 zerstört, soll jedoch wieder erneuert werden)

Ankern: nahe den Bojen auf ca. 15m Sand‐ und Steingrund

Anlanden mit dem Dingi am großen Pier ganz innen, lange Achterleine nicht vergessen um das Dingi von den Piloten freizuhalten. Generell ist mit sehr starkem Schwell zu rechnen, welcher das Liegen zwar nicht gefährlich aber sehr ungemütlich macht.

Versorgung: Wasserhähne sind frei gleich am Pier, Diesel ist schwer zu bekommen nur gegen Voranmeldung. Grundversorgung mit Lebensmitteln ist vorhanden wenn auch ca. 20% teurer als am Festland. Obst und Gemüse ist nur zu bekommen wenn ein Versorgungsschiff anlegt, am besten vorher genau erkundigen, die Preise sind ca. doppelt so hoch wie am Festland (alles gekühlt und daher kaum haltbar). Selbst wird fast nichts angebaut. Keine Wäscherei – am besten jemanden privat fragen.Restaurants sind vorhanden, haben jedoch in der Nebensaison nur Getränke und Speisen gegen Voranmeldung.

Freies Internet gibt es im Gemeindesaal gleich neben der CONAF Station

Kein Bankomat (ATM) oder Bank – genug Bargeld mitnehmen!!!

Aktivitäten:Viele Wanderrouten, vor allem zum Aussichtspunkt von Alexander Selkirk (der Weg beginnt gleich rechts des Kastells) und zu seiner Wohnhöhle (nächste Bucht NW‐lich). Tauchen ist ebenfalls möglich, jedoch Wassertemperatur um die 14°C ‐ nur mit dickem Anzug zu empfehlen.

Durch den Tsunami Anfang 2010 wurden große Teile der Ortschaft zerstört jedoch mit erheblichem Einsatz der Bevölkerung und der Regierung wird eifrig alles wieder neu aufgebaut. 2011 waren die Wohnhäuser wieder intakt und man konnte das Wiedereinsetzen des Tourismus bemerken.

Bei der Weiterfahrt zur Osterinsel wird man sich meist erst NW‐lich halten um in den stabileren Passat zu kommen. Achtung genau auf Kurs liegen der Yosemite Rock, Emily Rock und Podesta Island sowie unmittelbar vor der Osterinsel die Insel Sala Y Gomez.

Osterinsel:

Hanga Roa: Boje: groß, orange, 27°08,704´S / 109°2,123´W nur mit Erlaubnis der ArmadaAnkerplatz: ca. 150m südlich der Boje 27° 08,755´S / 109° 2,137´W auf 15m Sand oder auf Verlängerung des Leitfeuers 144° auf 20m alles dazwischen Steinplatten und Korallen. Ist zwar kein Tiefenproblem, jedoch entweder schliert der Anker oder er ist schwer zu bergen! Anlanden mit dem Dingi in einer kleinen Sandbucht gleich hinter dem roten Feuer, bei stärkerem Schwell stark brechende Seen vor der Einfahrt!

Hanga Piko: Einfahrt nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Armada und einem Lotsen! Der Hafen ist sehr eng, es ist nur Platz für ein fremdes Schiff und kann vor allem bei SW‐Wind sehr unangenehm werden!

Anakena: ist erst nach Anlaufen und erledigen der Formalitäten in Hanga Roa erlaubt, ankern auf 10m Sand etwas außerhalb der Bucht. Sicher der schönste Ankerplatz von allen, jedoch keine Infrastruktur, ohne Fahrzeug ist Hanga Roa weit weg und schwer erreichbar.

Caleta Hotuiti, Vinapu: angeblich möglich jedoch Anlanden mit dem Dingi erscheint sehr schwierig!Hanga Roa

Versorgung: Wasser ist von den Tauchschulen im Dingihafen kostenlos zu bekommen, Diesel muss mit Kanistern von der einzigen Tankstelle (Puna Vai, Av. Hotu Matuà s/n) nahe dem Flughafen geholt werden, Preis wie am Festland.

Grundversorgung mit Lebensmitteln ist vorhanden geringfügig teurer als am Festland. Obst und Gemüse kann man praktisch jeden Tag von fahrenden Händlern auf der Atamu Tekena in sehr guter Qualität und zu annehmbaren Preisen bezogen werden. Kiko Hiva ist ein sehr guter Fleischer mit wirklich frischem Fleisch auf der Atamu Tekena (1A‐Qualität).Restaurants gibt es unzählige jedoch relativ teuer. Schiffszubehör ist kaum zu bekommen, es gibt jedoch einige Ferreterien auf der Atamu Tekena bzw. etwas außerhalb von Hanga Roa.Bankomat (ATM) bei Banco Estado (Tuù Maheke), Banco Santander (Policarpo Toro) oder der Tankstelle Punta Vai (Hotu Matua)

Mehrere Wäschereien jedoch sehr teuer (ca. € 5,‐‐ /kg) – ein Preisvergleich lohnt sich jedoch, denn die Preise variieren sehr stark.

Freies Internet gibt es in der Bibliothek Rongorongo (Te Pito o Te Henua/Atamu Tekena) – gegen Vorlage des Reisepasses. Ansonsten mehrere Internetcafes (ca. Ch$ 1000,‐‐ /Std.)

Aktivitäten: Inselrundfahrt mit dem Mietwagen (Mountainbike ca. 15.000,‐‐ Ch$, Motorroller ca. 20.000,‐‐ Ch$, Auto ca. 35.000,‐‐ Ch$ für 24h – meist kann ein günstigerer Tarif für 8 Stunden ausgehandelt werden). Wandern zum Rano Kau oder nach Tahai zum Museum (sehr informativ, 1000,‐Ch$). Eintritt zum Steinbruch Rano Raraku, in welchem die Moai hergestellt wurden, sowie zum Zeremoniendorf Orongo wohlfeile 60,‐‐ US$. (Orongo ist es unserer Meinung nach nicht wert, da man Rundhäuser und Steinzeichnungen auch auf der restlichen Insel sieht. Rano Raraku ist auch von außen beeindruckend, aber natürlich sieht man die Moais nicht so genau und der Vulkankrater entgeht einem ebenso). Für die Inselbesichtigung benötigt man ca. zwei Tage, jedoch ist es aufgrund der Windverhältnisse nur selten möglich das Schiff für längere Zeit unbeaufsichtigt zu lassen, daher benötigen die meisten Schiffe ca. zwei bis drei Wochen. Es muss damit gerechnet werden, dass man aufgrund des erheblichen Schwells mehrere Tage nicht mit dem Dingi anlanden kann!

   
   
   

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