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FIJI - Zerstörung im Paradies

Am 7. Februar 1015 wurde von den Wetterstationen im Pazifik eine Störung (11P) nordwestlich von Vanuatu lokalisiert und in der Folge intensiv beobachtet.

Diese Störung bewegte sich in Richtung Südost und nahm an Intensität zu.

WinstonAm 11. Februar erreichte die Wetterstörung Sturmstärke (in dieser Phase wurde die Störung zum Sturm erklärt umd mit dem Namen „Winston““ versehen) und schon am nächsten Tag wurden Spitzengeschwindigkeiten von 110 kt (203 km/h) registriert.

Nur 3 Tage später, am 14, Februar änderte das Ungetüm seine Richtung nach Nordosten und kam kurzzeitig nördlich von Tonga ist stocken.

Winston

 

Nach einer weiteren Drehung zurück nach Westen entwickelte sich „Winston“ rasch zum gewaltigsten Cylon der jemals auf der südlichen Hemispäre gemessen wurde.

Der Sturm hatte die höchste Kategorie 5 erreicht, mit Windgeschwindigkeiten von 185kt (rund 340km/h) bei einem Luftdruck von nur 915 hPa, kurz bevor er zwischen den Hauptinseln Viti Levu und Vanua Levu der Inselgruppe von Fiji auf Land traf.

Fiji liegt in einer der zentralen, von Cyclonen betroffenen Regionen des Pazifiks und wird regelmäßig von diesen Wirbelstürmen heimgesucht.

Zur Erinnerung: vor einem Jahr passierte der nur wenig schwächere Cyclon „Pam“ (maximale Windgeschwindigkeiten von 165 kt) und zerstörte große Flächen der Nachbarinsel Vanuatu!

Fiji bot ein Bild der Zerstörung als der Cyclon das Inselparadies verlassen hatte. 42 Menschen haben offiziell ihr Leben gelassen. Wer Fiji und seine unzähligen Inseln und darauf die kleinen Dörfer kennt, wird abschätzen können, dass offizielle Zahlen eher als vorsichtige Schätzung einzustufen sind. Der Schaden, den der Sturm angerichtet, hat wird auf rund 500 Mio. US$ geschätzt.

Fotos zur Verfügung gestellt von SY MamboFotos zur Verfügung gestellt von SY MamboFotos zur Verfügung gestellt von SY Mambo

Die Marinas in Denerau und Vudapoint waren von den gewaltigen Wellen halbwegs geschützt, der Sturm hat jedoch einige Schiffe die an Land gestellt (und nicht, wie häufig in Fiji, eingegraben) waren, umgeworfen. 

Die Seglergemeinde aus Savu Savu, auf „Vanua Levu“ der kleineren der beiden Hauptinseln, kam den Umständen entsprechend gut davon. Die meisten der Mooringbojen haben gehalten. Einige Yachten wurden jedoch an Land getrieben.

Fotos zur Verfügung gestellt von SY MamboFotos zur Verfügung gestellt von SY MamboFotos zur Verfügung gestellt von SY Mambo

Zum Glück kamen auf den Yachten keine Menschen zu schaden.

Erstaunlich finden wir es, wie wenig Beachtung eine derartige Katastrophe in den europäischen Medien findet. Als vor wenigen Jahren ein vergleichsweise harmloser Sturm  die amerikanische Ostküste in Richtung New York zog (bis er dort angelangt war hatten in die örtlichen Behörden längst auf eine „tropische Störung“ zurückgestuft) und dort für einige Stunden Stromausfall sorgte, war das den Medien mehrtägige Berichte wert.

Fiji ist immerhin das Bevölkerungsreichste Land zwischen Neuseeland und dem amerikanischen Kontinent

Wir möchten uns bei unseren Freunden und der Seglergemeinschaft in Fiji, recht herzlich bedanken, dass ihr uns die Fotos zur Verfügung gestellt habt und uns immer wieder mit Nachrichten aus der Ferne versorgt.

DANKE   Euer Team Globalsail.info   

   
   
   

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