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Venezuela, ins Land hinein Teil 2

Details

Ein Bericht der SY Alchemist

Das Studentenleben ist ja bekanntlich extrem anstrengend. Und das Studenten nie aufhören wollen zu lernen ist ja auch allseits bekannt. Und daher haben wir natürlich auch in unserer Freizeit brav gelernt. Kennen – gelernt. Das Nachtleben von Merida.Studentenleben

Und besonders gut kennen – gelernt haben wir eine besondere Bar mit vorzüglichen Cocktails. BANANAS (Av. 5, zw. Calle 19 & 20). Berühmt ist sie nicht nur für die preiswerten und kreativen Cocktails mit Eiscreme sondern auch für die exzellent eingeschenkten Caipirinhas.

Para hombres, jiiihaa, anderle amigo!! Ein optimaler Platz um sich auf den weiteren Abend vorzubereiten. Es empfehlen sich für später z.B. Discotheken, vor allem jene die in ihrem Namen „’Cucaracha“ (Kakerlake) haben, sind momentan schwer in. Kapelle

Wer aber nicht mehr so weit laufen will, wankt vom Bananas in den „hot corner“. Dort bitten 3 Discos zum Tanz. Wir haben uns im „Hoyo de Queque“ (Loch der Eidechse, Av. 4, Calle 20) besonders wohl gefühlt.

Falls wir es noch nicht erwähnt haben, nach den nächtlichen HangOuts sind wir immer zu Fuß durch das Zentrum in unsere Casa gepilgert. Problemlos. Nicht einmal haben wir uns in den Straßen von Merida gefürchtet. Wir haben in dieser Zeit so viel gelernt, dass wir quasi schon einen Overload im Hirn hatten und alle Lamperl rot blinkten. Zeit für eine echte Auszeit.

Ein Urlaub war fällig! Wir haben uns daher zur geistigen Verdauung und touristischen Erbauung für einen 4 Tages Trip in die Los Llanos („los janos“, für alle die noch immer nicht espanol hablen!) entschieden. Die Llanos (=Flachland) liegen eine ganztägige Autofahrt von Merida entfernt. Am Weg fährt man durch die Anden und auch durch San Sebastian.Juan Felix Sanchez mit Gemahlin

Hier hat der selige Juan Felix Sanchez in den 40igern eine klitzekleine aber sehr stilvolle Capilla (Kapelle) gebaut. Der Herrgott hat es ihm und seiner Mitzi (Name der Red. Nicht mehr bekannt) mit einem langen Leben gedankt. Beide wurden fast 100 Jahre alt!

Die Gemeinde hat dann in den 80igern eine Replika der Kapelle im Ortskern nachgebaut, weil das Original, hinter einem Hügel gelegen, vermutlich zu wenig Fläche für Verkaufsstanderl mit Touri – Schnickschnack bot.

Könnte aber auch sein, dass sich die Autobusunternehmen beschwert haben, weil die Gäste immer mit Kuhfladen bis zum Knie zurückkamen und dann noch tagelang im gleichen Bus herumfuhren. Pfui Deibl!Gegrilltes

Gar nicht Pfui Deibl waren diese KuhliMuh vom Grill. Gesehen und gekostet in Barinas. Diese saftigen Rindfleischbrocken werden auf Spießen ganz langsam über offenem Feuer gegart und dabei auch geräuchert.

Geräuchert werden auch die Gäste im Gastbereich, wenn der Wind aus der falschen Richtung bläst. Wir hatten aber bei der Platzwahl Glück und haben das zarte Fleischerl mit würzigen Soßerln am Gaumen zergehen lassen.

Mit vollem Bauch war die lange Autofahrt in der Hitze erträglich. Genau genommen haben alle im Auto geschlafen. Ich glaube der Fahrer auch. Aufgeweckt wurden wir am späteren Nachmittag, als der Jeep von den Hauptstraßen in unwegsames Gelände abbog. Dann wurden wir noch gut eine Stunde ordentlich durchgeschüttelt bevor wir in unserer Finka ankamen.

SonnenuntergangUnd dann bietet sich uns so ein romantischer, wirklich schon kitschiger Sonnenuntergang. Was sollen wir da noch viel schreiben. Das Foto ist „Ohne Worte“. Eine Finka ist ein Bauernhof, ein großer Bauernhof, auf dem in mehreren Gebäuden, mehrere Familien zusammenleben.

In unserem Fall sind das 15 – 20 Personen. Genau wusste das der Altbauer auch nicht mehr. Dafür wusste er ganz genau, dass er 320 Kühe, 56 Pferde und 7 Hunde sein eigen nennen darf! Über die Hühner hat der Hausherr keinen Überblick.

Das ist Frauensache. Ihm ist nur ein Hendl wichtig, dass auf seinem Teller. Und um nicht dort zu enden sind die Llanos Hühner sehr einfallsreich und haben sich viele Verstecke ausgedacht.Hühnerverstecke

Aber so viel sei hier verraten, an Altersschwäche ist noch keines gestorben. Natürlich gibt es in der Hendl Sozietät auch einen stolzen Hahn. Der allerdings hatte sicherlich asiatische Vorfahren, weil als er den Morgen herankrähte, ging die Sonne gerade erst einmal in China oder diese Gegend auf.Kröten die am Schlafen hindern

Vielleicht wollte der Hahn ja gar nicht die Menschen aufwecken und zur Arbeit rufen, vielleicht wollte er nur die lautstarken Kröten, die nachts durch den Hof hoppeln zur Nachtruhe mahnen und rief ihnen zu:“ Haltet jetzt endlich die Schnauze sonst kommen nächste Woche wieder französische Touristen und die machen euch zwei Beinchen kürzer!“ Starke Ansage, genutzt hat sie aber dennoch nicht.

   
   
   

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