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Venezuela, ins Land hinein Teil 3

Details

Ein Bericht der SY Alchemist

Wir haben Merida mit einem weinenden Auge verlassen und alle die tollen Erlebnisse in und rund um Merida haben wir in den vorigen Bericht gepackt.

Karte Venezuela

Mit dem letzten Bericht haben wir quasi unseren Bergausflug in die Anden geistig und emotionell abgeschlossen.

Wir haben uns noch für ein kleines Leckerli entschieden, bevor wir zurück auf die Alchi mussten und mit dem Jahresservice beginnen durften.

Mit einem direkten Bus sind wir von Merida in 22 Stunden bis nach Ciudad Bolivar, einer der größten Städte am Orinoko und der Ausgangspunkt der meisten Touren nach Canaima, das Örtchen im Dschungel, von dem man zum Angel Fall gelangt.

Nach der Busfahrt waren wir stocksteif, jetzt nicht wegen übermäßigem Alkoholkonsum, sondern wegen Bewegungsmangel.Flug über den Dschungel

Ein Tag Pause in der Posada „La Casita“ von Peter und Maria, zum Energie aufladen war unbedingt notwendig. Abends waren wir noch beim Nachbar Jochen auf einen kleinen Umtrunk eingeladen und haben uns die spannenden wahren Geschichten (z.B. „als mir der Chauffeur vom Nachbar das Gesicht anknabberte“) des Lebens angehört. Danke Jochen, für den netten Abend, die Geschenke, und gute Besserung!

Erhebungen inmitten des UrwaldesDie Angel Falls sind mit 979m die höchsten Wasserfälle der Welt. Jetzt kommt die Preisfrage:

Warum heißt dieser Wasserfall Angel Fall? -

  • - weil die Indios 1653 einen Engel herunterfallen gesehen haben, -
  • - weil ein Amerikaner namens Jimmy Angel mit seinem Flugzeug den Wasserfall entdeckt hat, -
  • - weil es dort ganz besonders gut zum angeln ist?

Jimmy Angel wollte in den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf der Suche nach Bodenschätzen auf dem Tafelberg, dem Tepui landen, nachdem er den Wasserfall gesichtet hatte. Er machte dabei Bruch und musste sich tagelang auf der Rückseite den Berg hinunterkämpfen um in ein Indiodorf zu gelangen.

Die Indios haben den armen Jimmy in einer mehrwöchigen Reise mit ihren Kanus auf den Flüssen wieder zurück in die Zivilisation gebracht, damit er von seiner Entdeckung berichten konnte und die Nachwelt diesen größten Wasserfall der Erde, der heute seinen Namen trägt bestaunen kann.Ehrenplatz

Canaima kann nur mit dem Flugzeug erreicht werden. Keine Straßen führen dorthin und das bleibt hoffentlich auch so, damit dieses nette Örtchen nicht von Touristenmassen erdrückt wird.

Wir haben unseren Flug extra gebucht bei Peter (Gecko Tours & La Casita, 220.000.- p.P., Bs ~ 44.- EUR) und hatten das Glück, das unsere 3 Copassagiere einen Rundflug bis zum Salto machen wollten.

Wir einigten uns mit der Airline auf einen Aufpreis von 180.000.- Bs p.P. (~ 36 EUR) und segelten dafür mit unserer kleinen Cesna in die Welt der Tepuis, der Tafelberge. Leute, lasst euch das gesagt sein, das war das schönste, geilste, spannendste was wir je in unserem Leben erlebt haben. Der Pilot, ein venezolanischer Macho (es gibt sowieso keine anderen, sind alle Macho) bestellte sich Veronika auf den Copilotensitz, weil mit an feschn Hasn an der Seite fliegt es sich doch gleich viel besser.

Und das er fliegen kann, dass wollte er Veronika auch gleich beweisen. Wir flogen dem Flüsschen am Tepui auf der Platte oben entlang, und dann stürzte sich die Cesna wie das Wasser den Salto Angel hinunter. Atemberaubend.

Der Pilot hatte noch mehr dieser Stunts für uns auf Lager. So eine Flugshow in einer Gegend die sowieso schon unbeschreiblich schön ist, Aug in Aug mit den Tepuis und den Wasserfällen, diese Momente bleiben uns unvergesslich im Gedächtnis.

FlussfahrtNach insgesamt 2 Stunden Flug landeten wir in Canaima, bei Gegenverkehr. Weil auf der Asphaltpiste eine andere Maschine gestartet ist, landete unser Macho auf dem Schotter daneben, der Bankette quasi. Unser Guide Oswaldo von Excusiones Kavac begrüßte uns und brachte uns zum Mittagessen zum Rest unserer Truppe, ein junges Hochzeitspaar aus Lettland und ein junges Paar aus den Staaten (aber gebürtig in Kolumbien und Puerto Rico, also mit Temperamento!).

Schon am frühen Nachmittag machten wir uns mit dem Boot auf den Weg zum Camp direkt vor dem Salto Angel. Mit Zwischenstopp an einem kleinen Wasserfall zum Baden, erreichten wir schnell die spannenden Passagen der Reise.

Das vorne weg, die Jungs (Indomachos, dort leben noch indogene Stämme) am Steuer des Kanu’s haben ihr Kapitänspatent nicht in der Badewanne mit dem Quietschentchen gemacht.

   
   
   

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