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Kap Hoorn - Zwei Schiffe entmastet

Die Reise von Zwei Weltumseger-Schiffen fand in den berüchtigten Gewässern um Kap Hoorn ein jähes Ende.

Glücklich vereint © Yachting WorldDer Einhandsegler Andrew Halcrow (54) wurde am 8 März des Jahres von einem chilenischen Hubschrauber abgeborgen, nachdem sein 32 Fuss Stahlschiff westlich von Kap Hoorn von einer brechenden Welle entmastet wurde. 

Für Andrew war es die zweite Rettung von einem Boot. Schon 2006 wurde er rund 350 Meilen südlich von Australien abgeborgen. Damals machte  eine akute Blinddarmentzündung die Rettungsaktion erforderlich.

Andrew Halcrow befand sich auf seiner dritten Weltumseglung mit der „Elsi Arrub“ einer 1980 selbst gebauten Slup. 12 Stunden vor dem Mastbruch wurde das Schiff von einer großen Welle heftig auf das Wasser gedrückt. Andrew: „Ich dachte mich rammt ein LKW!“

 Andrew Halcrow ©Dies, so vermutet der Segler, dürfte das Rigg geschwächt haben un d so die Ursache für den Verlust des Mastes gewesen sein. Sein zu Hause sitzende Frau Alyson, mit der er zu diesem Zeitpunkt gesprochen hatte löste einen Notruf aus. Die MRCC Chile sandte ein Schiff auf die Position von Andrew und von Punta Arenas wurde ein Hubschrauber losgeschickt. Nach einem Tankstop auf der Felix-Insel, am westlichen Eingang der Magelan-Strasse konnte der Marinehubschrauber Andrew abbergen.

Etwa zu selben Zeit als Andrew seinen Mast verlor, traf das gleiche Schicksal das amerikanische Seglerpaar Sao Somira und James Burwick die mit ihren drei Kindern aud ihrer Anasazi Girl 200 Meilen weiter südlich unterwegs waren. Aufgrund der Entfernung konnten keine Marinehubschrauber eingesetzt werden. So wurde ein Schiff der Marine an den Unglücksort geschickt, um die Familie zu retten.

Ein seltsames Band vebindet die beiden Geschichten.die „Anasazi Girl“ © Sao Somira

Als Andrew im Jahre 2006 wegen seiner Blinddarmentzündung sein Schiff treiben lassen musste, war die „Anasazi Girl“ ebenfalls im „Southern Ocean“ südlich von Australien unterwegs.

Das Schiff meldete Rigg Probleme. Die Crew von James Burwick konnte zwar segeln, aber aus Sicherheitsgründen sandte die australische Küstenwache ein Flugzeug. Auf dem Weg dahin entdeckte das Flugzeug die verlassen treibende „Elsi Arrub“, gab die Position bekannt und Andrew konnte ein Fischerboot chartern, welches die „Elsi Arrub“ in den australischen Hafen von Albany schleppte. 

Die beiden waren erstaunt als sie das ungewöhnliche Schicksal Jahre später in Chile zusammenführte. 

Diesmal, so befürchtet Andrew, wird es keine Rettung für die „Elsi Arrub“ geben, da zu Unglückszeitpunkt weder ein Tracker noch eine Epirb an Bord befand. Eine Suche kommt jener berühmten nach der Stecknadel im Heuhaufen gleich. 

Die Kinder, Tormetina (5), Raivo (3) und das Baby Pearl, welche sich auf der „Anasazi Girl“ befanden, haben das Abenteuer unverletzt überstanden.
   
   
   

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