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Rigg

Hier wurde in der langen Entwicklungszeit des Segelsportes schon einiges ausprobiert und je nach Erfolg weiterentwickelt oder wieder fallen gelassen.

Das Hauptproblem das der Segler vorfindet ist, dass der Wind oft aus der Richtung kommt in die er will. Die Windstärke entspricht meist auch nicht unseren Vorstellungen.

Die Zielsetzung der häufigsten Riggformen ist also, möglichst hoch an den Wind zu kommen um den Umweg, den das Kreuzen mit sich bringt, möglichst gering zu halten. Weiters sollen die Segel relativ einfach an die unterschiedlichen Windverhältnisse angepasst werden können. Der Wartungsaufwand soll gering sein und die Kosten erträglich.

Früher versuchte man die Segelflächen auf möglichst viele handliche Flächen aufzuteilen. Das hatte zur Folge dass oft mehrere Masten benötigt wurden. Das erhöhte natürlich den Aufwand im Rigg.

Mit der Entwicklung von zuverlässigen Winschen lassen sich heute relativ große Segelflächen von kleiner Mannschaft bewältigen. Der nächste Schritt war, diese Winschen motorisch (elektrisch oder hydraulisch) anzutreiben und so den Komfort zu verbessern.

So kann man heute durchaus Schiffe mit mehr als 50 Fuss Länge, einem Mast und mit nur 2 Personen handhaben. Solange alles funktioniert.

Je nach Fahrgebiet hat auch die Fähigkeit gute Amwindkurse steuern zu können mehr oder weniger Gewicht. Wer auf der Passatroute unterwegs ist kann sich über relativ zuverlässige Winde aus achterlicher Richtung erfreuen. Hier benötigt man eine gute Vorwindbesegelung die einfach zu handhaben ist. Auch die zu erwartenden Windgeschwindigkeiten sind häufig als gering bis mäßig zu bezeichnen. Die „Am Wind“ Eigenschaften sind in dem Fall nebensächlich, da kaum jemand auf die Idee kommen wird, über lange Strecken gegen die Passatwinde aufzukreuzen.

Die meisten heute für unsere Zwecke gebauten Schiffe werden einen Mast haben und ein sogenanntes Bermudarigg fahren. Mehrmaster werden zusehends seltener gebaut und auch exotische Aeroriggs, Dschunkenriggs, Gaffelsegel usw. werden kaum auf Neubauten zu finden sein.

Praktisch ist, wenn an einem zweiten Vorstag, ein kleineres Segel (an einer zusätzlichen Rollanlage) gefahren wird, sodass idealerweise aus dem Cockpit heraus, die Vorsegelfläche einfach angepasst werden kann.

Das Großsegel kann als Mastrollanlage oder einer Baumrollanlage gefahren werden – beides ist aber auf Langfahrtschiffen eher selten zu sehen. Weitaus häufiger sind konventionelle Segel mit guten Mastrutschern die ein schnelles und zuverlässiges reduzieren der Segelfläche gewährleisten. Der höhere Kraftaufwand beim Setzten des Großsegels lässt sich, wie gesagt, mit den heutigen Winschen bewältigen solange die Segelfläche nicht zu riesig wird.

Aerorigg auf einem KatamaranWichtig für die Lebensdauer der Segel ist ein guter UV Schutz. In europäischen Gewässern ist dieser oft mit preiswerten Kunststoffen gefertigt.

In tropischen Gewässern ist aber die Lebensdauer deutlich reduziert. Lazybags fürs Großsegel sollten ebenso selbstverständlich sein wie ein Aufgenähter Sonnenschutz an den Rollsegeln. Bei sorgfältigem Gebrauch halten die Segel jahrelang auch in tropischen Gewässern.

Bei der Gelegenheit soll auch auf einen möglichst großen Sonnenschutz für das Cockpit hingewiesen werden. Sonnenschutz ist ein ganz wichtiger Punkt beim Aufenthalt in tropischen Gewässern. Auch beim Segeln ist Schatten wichtiger als der ständige Kontrollblick in die Segel. Am Ankerplatz sollte auch möglichst viel Schiffsfläche abgedeckt werden damit die Sonne den Rumpf möglichst wenig aufheizt.

   
   
   

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