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Navigationsinstrumente und Stromversorgung für Jachten

Details

Die beiden wichtigsten Navigationsinstrumente für Jachten sind der Kompass und ein Tiefenmesser.

Kompass und TiefenmesserAuf diese beiden Geräte aufbauend benötigen wir noch einen Kartenplotter. Solange wir in einem Hafen sind, sollten wir wissen wo wir uns befinden, aber verlassen wir unser Hausrevier, übernehmen eine neue Wache oder sind ohne visuelle Sicht in der Hochsee, hilft ein GPS gestützter Kartenplotter ungemein. Unabhängig ob der Rudergänger glaubt, er braucht den Plotter direkt vor dem Lenkrad oder dieser kommt in die klassische Navigationsecke.

Oft sind die Jachten bereits mit dieser Lösung ausgerüstet. Eine Zentraleinheit verwaltet die Daten die vom GPS, dem AIS und / oder Radar kommen und weitere Sensoren für Wind, Tiefe oder Motortemperatur füllen die Datenfelder. Leider sind diese „Festeinbau-Geräte“ sehr gewöhnungsbedürftig, können kein Wetter, Hafeninfos oder Emails aus dem Digitalen Netz herab laden und man kann sie zum planen oder übern nicht mit nach Hause nehmen. KartenplotterEigner von etwas älteren Jachten sollten sich auch einmal fragen, ob noch alle Geräte, die sich in der Navigationsecke angesammelt haben, fehlerfrei funktionieren, genutzt werden oder die empfangenen Daten wirklich benötigt werden. Zu viele Daten sind kein Sicherheitsgewinn. Daten, die man nicht interpretieren (Radar) oder kaum zwingend benötigt, sollten eliminiert werden. Klar sie haben mühevoll ein Loch für das Navtex, das Wetterfax und die Strombilanz gesägt – aber brauchen sie diese überholte Technik wirklich? Wird es nicht Zeit auch dort einmal richtig aufzuräumen? 


Folgende Geräte arbeiten alle im UKW-Band: VHF Funkgerät, Autoradio, AIS Sender/Empfänger und Mobiltelefone. Warum also nicht eine Antenne mit einem Splitter für mehrere Aufgaben nutzen? Beispiel: SVB - UKW - AIS -Splitter

Sehr zuverlässig arbeiten neue Netzwerke im WLAN Funkbetrieb. Ein Smartphone, vernünftigerweise mit DatenFlatOption, kann für bis zu 5 Teilnehmer das WLAN-Netzwerk bereitstellt. Somit haben alle an Bord mit ihren Geräten den ungehinderten Zugang zu benötigten Daten.

Mobilgeräte im EinsatzOb iPhone oder Androidgerät – die Einstellung am Smartphone ist recht unkompliziert. Beispiel:

Kommt ein Tablet zum Einsatz, sollte es segelsicher und einsichtig fixiert werden können. Ein Netbook benötigt eine zusätzliche USB GPS Maus und einen 12-V-Adapter und auch dieses Gerät sollte gegen Wegrutschen mit Klett gesichert sein. Beide Gerätelösungen haben kein Problem, für uns benötigte Informationen darzustellen. Ob es Infos aus dem Internet sind (Seglerportale, Wetterinfo…), Google Earth eine weiter Perspektive aufzeigt oder ein Seekartenplotter die wichtigsten Infos der Navigation ausgibt – all dies ist mit etwas Übung (die man auch Zuhause machen kann) schnell eine zentrale Informationsquelle zur sicheren Schiffsführung. Die dazu nötige Software ist oft kostenlos oder sehr günstig. Beschrieben hier: Skipper Udos NAV CD

Für diese Informationen aber benötigen wir Strom. Sind wir nur 3 bis 4 Stunden vom Hafen entfernt, wird uns der Mangel an gespeichertem Strom nicht auffallen. Führt aber der Törn über längere Strecken, schlagen unsere Stromfresser zu. Es sind nicht mehr Lichter (unterstellt wird – das hier bereits auf die LED-Technik umgestellt wurde) sondern der Kühlschrank und ein evtl. übergroßer Autopilot, die den gesammelten Strom verbrauchen. Stellen wir also fest, dass unser Stromnetz optimiert werden könnte, sollten wir mit System und etwas Grundwissen an dieses Problem gehen.

Wechselstrom, wie im Haushalt, führt zu kleineren Kabelquerschnitten, kann aber leider nicht gespeichert werden. Wir haben also Gleichstrom an Bord, das wir in Batterien sammeln können. Für ein Fahrtenschiff muss nun die richtige Balance zwischen Ladestromstärke und Sammelvolumen der Batterien geschaffen werden.Lichtmaschine Benötigen die Ladegeräte zu lange um die Batterien komplett zu füllen, ist dies genau so unsinnig wie eine zu kleine Batteriebank.

Leider führt eine kleine Kalkulation nur sehr grob zum wirklichen Verbrauch einer seegehenden Jacht. Können wir alle 10 Stunden einen Liegeplatz mit Landstrom anfahren, dürften uns die Verbraucher fast egal sein. Wir können aus einer Batteriebank nur ca. 60-70% nutzbaren Strom entnehmen, sonst kommen wir in den Unterspannungsbereich von 11,5V oder niedriger und dies führt bald zum Totalschaden der gesamten Bank. Eine 100 Ah Batterie hat also nicht wirklich 100 Ampere zu vergeben sondern kaum 60 A.

   
   
   
   

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