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Energieversorgung allgemein

Die letzten Jahre haben einige revolutionäre Neuerungen auf Tourenschiffe gebracht.

Dem ständig wachsenden Bedarf an elektrischer Energie durch eine Vielzahl an neuen Geräten die in unsere Schiffe Einzug gehalten haben, muss Rechnung getragen werden.

In den frühen 1970er Jahren wurden die Schiffe der Reisenden auf Segelyachten erstmal mit elektrischer Beleuchtung ausgerüstet. Die Positionsbeleuchtungen mit Petroleum hat ausgedient und wurde auf Batteriebetrieb umgerüstet. Dazu kamen langsam aber sicher immer mehr Verbraucher. Wer einmal versucht hat in den Tropen das Schiffsinnere mit einer Petroleumlampe zu erhellen wird verstehen welche Wohltat die Elektrobeleuchtung darstellt, die wesentlich weniger Wärme produziert.

In den 1980er Jahren kamen dann die ersten elektronischen Navigationsgeräte (Loran und Decca) sowie die ersten Sattelitenempfänger hinzu. Auch die Kurzwellengeräte ermöglichten erstmals auf hoher See aktuelle Wetterinformationen zu erhalten. Elektrische Autopiloten eroberten langsam den Markt. Der Wunsch nach einem Kühlschrank stand immer häufiger auf der Wunschliste und heute ist kaum mehr eine Yacht ohne GPS, Bordcomputer, Kartenplotter, Radargerät usw. unterwegs.

All diese Geräte haben eines gemeinsam: sie brauchen Strom.

Eine der wichtigsten Fragen die den zukünftigen Schiffsbewohner beschäftigen muss, ist die Frage nach der Lösung des Energiekonzeptes. Diese ist vor allem dann wichtig, wenn man oft wochen- oder monatelang fernab jeder externen Stromversorgung seinen Energiebedarf selbst decken muss.

Glücklicherweise hat die Industrie eine Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten entwickelt, sich seine elektrische Energie selbst herzustellen. Und häufig ist es die Kombination der verschiedenen Einzelprodukte die eine zuverlässige Stromversorgung an Bord gewährleisten.

Den Bordbatterien kommt die zentrale Rolle als Energielieferant zu. Alle nachfolgend angesprochen Energiespender sind nur zeitweise in der Lage elektrische Energie zu liefern, die dann den aktuellen Strombedarf decken soll und die Batterien wieder möglichst schnell möglichst voll zu laden. Nur die Bordbatterien können geräuschlos und wetterunabhängig 24 Stunden Energie bereitstellen.

Heute selbstverständlich an Bord praktisch jerder Yacht ist die Hauptmaschine nicht mehr nur "Flautenschieber" sonder, so nebenher, auch ein zuverlässiger Stromlieferant. Benzin- oder Dieselgeneratoren sind weitere Möglichkeiten fossile Brennstoffe in elektrische Energie zu wandeln.

Die Verwendung alternativer Energiequellen hat, im Gegensatz zu "Landbewohnern" bei Seglern schon eine lange Tradition. Viele Yachten haben Windgeneratoren, mit einem Schleppgenerator ein privates Wasserkraftwerk oder Solarzellen seit vielen Jahren im Einsatz.

Spezielle Regler, allen voran das Bordladegerät, sorgen dafür das die gewonnene Energie schnell und schonen unsere Batterien wieder vollständig lädt. 

Und befindet sich zusätzlich ein Wechselrichter an Bord können wir viele praktische Haushaltsgeräte auch an Bord und fernab des Heimathafens nutzen.

   
   
   
   

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