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Elektroantrieb für Segelboote

Waren die Blauwasseryachten in früheren Jahren reine Segelboote hat sich spätestens mit der Forderung nach einer vorschriftsmäßigen Lichterführung der Einsatz eines Verbrennungsmotors auf den Segelbooten eingebürgert.

typischer MaschinenraumDiese Motoren wurden bald nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch als sogenannte „Flautenschieber“, als Antriebsmotor eingesetzt. Dies erwies sich nicht nur für Hafenmanöver als praktisch, sondern half auch über längere Flautegebiete, beispielsweise in Äquatornähe, hinweg. Der Antrieb wurde im Laufe der Zeit immer wichtiger.

Man werfe nur einen Blick in manch ein Charterrevier und wird feststellen, dass viele Segelyachten eher als Motorboote betrieben werden. Auch die meisten Blauwassersegler starten heute ihren Motor, sobald die Schiffsgeschwindigkeit unter Segel, 3kt unterschreitet.

In den letzten Jahren hört man verstärkt vom Einsatz von Elektroantrieben auf Segelbooten. Stehen wir nun am Scheideweg, in dem der stinkende Diesel hinkünftig von unseren Segelbooten durch den Elektromotor ersetzt wird?

Der Elektromotor hat sehr viele Vorteile. Er ist leise und verglichen mit einem Verbrennungsmotor, egal ob diesel- oder benzingetrieben, mechanisch relativ einfach aufgebaut. Elektromotoren laufen in der Industrie Zehntausende Stunden zuverlässig und wartungsfrei. Das klingt doch verlockend für Blauwassersegler.

Verschiedene Antriebsmöglichkeiten

ElektroantrienWelche Antriebsmöglichkeiten haben wir für den Einsatz auf seegängigen Yachten zur Verfügung:

  • Der Benzinmotor - wird kaum eingesetzt. Die Elektrik, die für die Zündung benötigt wird, ist nur bedingt wasserfest. Der Treibstoff ist explosiver als Diesel und der Verbrauch im Vergleich zum Dieselmotor höher.
  • Der Dieselmotor - ist bis dato das Bestmögliche, was man als Bootsantrieb in Hochseeyachten einbauen kann. Er ist zuverlässig, langlebig und hat überschaubare Betriebskosten.
  • Elektroantrieb
Verschiedene Varianten für Elektroantriebe:

Grundsätzlich gibt es drei Konzepte Elektromotoren als Yachtantrieb einzusetzen:

  • Den reinen  Elektroantrieb
  • Im  Parallelhybridantrieb
  • Den Serienhybridantrieb

Der Letztgenannte ist der aufwendigste Antrieb, bei dem ein Dieselgenerator elektrischen Strom erzeugt, der dann auf die Elektromotoren geleitet wird. Der Elektromotor treibt über ein Getriebe den Propeller an. Diese Konfiguration ist in der Großschifffahrt seit Langem erprobt und bewährt. Der im Vergleich zum normalen Dieselantrieb komplexere Aufbau erfordert natürlich einen entsprechend höheren Wartungsaufwand.

Wer seine künftige Blauwasseryacht technisch möglichst einfach halten möchte, wird sich nach einem anderen Antriebskonzept umsehen.

Eletroantriebe an einem KatamaranDer Parallelhybridantrieb bietet die Möglichkeit, parallel zum Verbrennungsmotor einen Elektromotor zu betreiben. Damit bietet sich die Möglichkeit, entweder nur elektrisch, oder nur mit dem Verbrennungsmotor für Vortrieb zu sorgen. Beiden gemeinsam zu betreiben ist, in Situationen, in denen es auf jedes Quäntchen Kraft ankommt, ebenfalls möglich.

Dieses Antriebskonzept scheint dort sinnvoll, wo der Einsatz von Verbrennungsmotoren nur im Notfall möglich ist. Beispielsweise in Binnengewässern.

Die beiden vorgenannten Möglichkeiten sind mehr oder weniger technisch aufwendig, haben aber gemeinsam, nicht ohne Verbrennungsmotor auszukommen.

   
   
   

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