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Hitzefrei

Viele Segler träumen davon zumindest einen Teil ihrer Segelreise in tropischen Gewässern zu verbringen.

Am Ankerplatz mit einem selbstgenähten WindfängerWer aus nördlicheren Breiten erstmals in die Bereiche zwischen den Wendekreisen kommt, wird rasch feststellen, dass der ewige Sommer auch zu einer Belastung führen kann.

Nicht nur die Wassertemperaturen sind deutlich höher als im gewohnten (Heimat-)Revier, auch die Sonneneinstrahlung und die daraus resultierende Lufttemperatur kann nach einiger Zeit den Körper über Gebühr belasten.

Mit einigen wenigen und preiswerten Tricks kann man sich das Leben auf dem Boot aber auch diesbezüglich deutlich erleichtern.

Schiffe welche vor Anker liegen haben die erfreuliche Eigenschaft den Bug immer in den Wind zu drehen. Damit liegt der Gedanke nahe, alle Luken die ihre Öffnung nach vorne haben immer offen zu halten. Natürlich nur am Ankerplatz , wenn Wind und Wellen es zulassen und wenn es nicht gerade regnet.

Der (meist) leichte Wind, kann durch das anbringen eines Windfanges in seiner Wirkung verstärkt werden. Die so erreichte kontinuierliche Luftströmung wird meist auch von schlafenden Personen als angenehm empfunden.

Beschattung ist auch im Trockendock sehr wichtig!Sehr hilfreich ist es, eine möglichst großflächige Beschattung des Schiffsdecks mittels sogenannter Sonnensegel.

Das Material sollte möglichst resistent gegen ultraviolette (UV) Strahlung sein. Auch als Regenschutz leisten diese Abdeckungen meist gute Dienste. So ist man nicht bei jedem durchziehenden kleinen Schauer während der Nachtstunden gezwungen die Luken zu schließen.

Der Schatten der auf das Deck geworfen wird, kühlt das Deck ab, was nicht nur der Temperatur im Schiffsinneren zugute kommt, sondern auch beim barfüßigen Laufen auch dem Deck angenehme Bedingungen schafft. Die zwischen Sonnensegel und Deck durchstreichende Luft sorgt für weitere Kühlung.

Regen- und Sonnenschutz gleichzeitig, der Spinnakerbaum hält die Abdeckung nach oben.Als Farbe, nicht nur für das Sonnensegel, sollte immer eine möglichst helle gewählt werden. Die Unterschiede selbst zwischen „reinweiss“ und „chreme“ sind erstaunlich.

Man erinnere sich nur an das wärmende Gefühl wenn man sich mit einem dunklen Pullover der winterlichen Sonne aussetzt.

Ausgezeichnet lässt sich der Temperaturunterschied auch demonstrieren, wenn man die Sonne durch eine Luke ins Schiffsinnere scheinen lässt, die Hand auf die bestrahlte und gleich daneben auf eine beschattete Stelle legt.

Aus diesem Grund ist auch jeder, der plant vornehmlich in tropischen Gewässern zu segeln, gut beraten sich vor der Anschaffung eines Schiffes über Rumpffarbe und ein eventuelles Teakdeck entsprechende Gedanken zu machen.

verschiedene WindfängerAuch Luft mit Hilfe von Strom ins Schiffsinnere zu leiten ist eine Möglichkeit. Als sehr praktisch haben sich einfache 12 Volt Gebläse erwiesen. Diese kleinen Lüfter lassen sich mit wenigen Handgriffen an einer beliebigen Stelle im Schiffsinneren montieren und dann vielfältig justieren.

Manch einem hat so ein Gebläse schon die Nachtruhe gesichert, wenn sich am Ankerplatz wieder einmal kein Lüftchen regt und das Boot im 30°C warmen Wasser schaukelt.

Der Stromverbrauch ist meist gering und steht in keinem Verhältnis zum möglichen Komfortgewinn. Die Geräuschentwicklung ist da schon eher ein Problem.

Also den Lüfter nicht unbedingt knapp am Kopfende der Koje anbringen.

Bei der Verwendung dieser Lüfter im Bereich der Kochstelle ist darauf zu achten, das die Flamme nicht irrtümlich ausgeblasen wird.

Praktisch ist auch die Verwendung von Vorhängen (natürlich auch möglichst hell gehalten) vor allen Fenstern und Luken. Diese verhindern die ungehinderte Einstrahlung des Sonnenlichtes und verringern die Abgabe der Sonnenenergie an die Inneneinrichtung des Schiffes wesentlich.

Wärme die erst gar nicht ins Schiff gelangt, braucht man auch nicht mühselig wieder hinaus befördern.

   
   
   

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