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Regenwasser

Wer sich mit einem Segelboot aus dem Hafen begibt, hat je nach Ausmaß der Fahrt mehr oder weniger Vorbereitungen zu treffen.

tropischer RegenSchon ein Nachmittag auf einem See wird jedoch das Mitführen von Trinkwasser erfordern. Wind und Wetter lassen den Körper rasch austrocknen und dagegen sollte man gewappnet sein. 

Erst recht wenn man sich für mehrere Tage oder Wochen von jeglicher Versorgung unabhängig machen möchte.

Wasser ist auf See immer ein knappes Gut.

Zwar bietet die Industrie heute ein breites Angebot an Wassermachern an, aber es verlangt die gute Seemannschaft sich nicht auf die Technik zu verlassen.

Seit jeher war so das Auffangen von Regenwasser die einfachste Möglichkeit den Süßwasserbestand eines seegehenden Schiffes wieder aufzustocken. Speziell in tropischen Regionen wird man häufig das kostbare Nass kostenlos vom Himmel empfangen können.

Die Möglichkeiten das Regenwasser aufzufangen sind je nach Schiff sehr unterschiedlich. Hierauf wollen wir diesmal nicht näher eingehen. Heute möchten wir das Augenmerk auf das Wasser selbst richten.

Egal wie die Auffangvorrichtung aussieht, sollte man davon ausgehen, dass sie verschmutzt ist. Es ist also nicht anzuraten, schon den ersten Regenguss direkt in die Tanks zu leiten. Wer kennt nicht die Salzkruste, die oft schon nach einem kurzen Schlag das Schiff überzieht. Oder die Fäkalien die Vögel allzu gerne auf unsere Schiffe hinterlassen. Das sollte keinesfalls zum Trinkwasser kommen, da man Gefahr läuft, seinen kompletten Trinkwasserbestand ungenießbar zu machen.

kühles frisches NassGanz unverwendbar ist aber auch dieses Wasser nicht. Wenn man über ausreichende Kanisterbestände verfügt, kann man es auffangen und es beispielsweise zum Reinigen von Schnorchelausrüstung verwenden.

Regenwasser enthält meist auch Staubpartikel wie z.B. Blütenpollen. Diese sollte man vor dem Einleiten in die Schiffstanks versuchen herauszufiltern. Das kann mit einem einfachen sauberen Tuch geschehen oder auch mit einem Kaffeefilter. Natürlich kann man in sein Auffangsystem auch fertige Trinkwasserfilter installieren.

Trotzdem hat auch das filtern seine Grenzen und mann sollte, wenn möglich, nur einen Tank mit Regenwasser füllen. Kübelweise frisches WasserDer Grund ist einfach der, dass die trotz dem Einsatz von Filtern immer etwas Schmutz in den Tank gelangen kann. Nutzt man immer nur denselben Tank reduziert man die erforderliche Reinigungsarbeit.

Das Regenwasser ist auf alle Fälle ein weiches gut trinkbares Wasser. Wer sichergehen möchte, kann es zusätzlich noch behandeln. Ein Teelöffel Chlorbleiche auf 50 Liter Regenwasser kann als grober Richtwert genommen werden. Es gibt im Fachhandel natürlich auch fertige Trinkwasserdessinfektionsmittel wie Micropur, AquaClean oder Certisil. Diese beinhalten Silberionen und/oder Chlor.

Das Auffangen von Regenwasser lohnt sich auf alle Fälle, selbst wenn es nur zum Duschen oder Waschen der Badebekleidung herangenommen wird.

 
 
   
   
   

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