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Wassermacher

Wenn das Thema Komfort bei einer Seereise zur Diskussion steht, kommt man früher oder später auch zum Thema Trinkwasser. Die verfügbare Menge ist auf jedem Schiff endlich. Aus diesem Grund sucht man schon seit langem eine Möglichkeit, die Vorräte an Trinkwasser auch fernab von Häfen ergänzen zu können.

Die heute in vielen Bereichen eingesetzte Technik der Umkehrosmose hat sich auch für die in Frage kommende Methode der Trinkwassererzeugung auf Langfahrtyachten durchgesetzt.

Über das genaue Verfahren ist schon viel geschrieben worden darum hier stark vereinfacht:

Wassermacher sind meist aber nicht immer problemlosEine spezielle Membran mit einem Druck (ca. 60 bar bei Meerwasserentsalzungsanlagen) beaufschlagt. Durch diese Membran können nur Wassermoleküle und keine Salzkristalle hindurch. Auch Bakterien und Viren werden so vom Trinkwasser ferngehalten. Was man erhält, ist Wasser in bester Qualität.

Falls jemand bedenken haben sollte wegen fehlender Mineralstoffe, so sei gesagt, dass wir mit unserer Nahrung und anderen Getränken genug Mineralstoffe aufnehmen.

Aber nicht ist umsonst. Zuzüglich zum beachtlichen Anschaffungspreis dieser Anlagen benötigen sie auch noch Energie. Die verschiedenen Hersteller haben unterschiedliche Konzepte zur Druckerzeugung mit möglichst geringem Energieaufwand entwickelt.

Unterschieden werden die Anlagen vor allem durch das Antriebssystem. Es gibt Anlagen die mit 12 bzw. 24 V Gleichspannung direkt aus dem Bordnetz zu betreiben sind. Größere Anlagen werden meist mit Netzspannung (120V 60 Hz oder 230V 50 Hz) über einen Generator betrieben. Eine Alternative ist der Anbau der Hochdruckpumpe direkt an die Maschine. Die Kraftübertragung erfolgt mittels Riementrieb

Die erzeugte Trinkwassermenge beginnt bei 5 Liter pro Stunde und hat nach oben keine Grenzen. Ganze Inseln haben ihre Trinkwassererzeugung durch solche Anlagen gesichert.

Beim Einbau sollte darauf geachtet werden, dass die Anlage gut zugänglich ist, um Wartungsarbeiten und die eventuell nötige Konservierung einfach durchzuführen, ist.

Der Wassereinlauf (am besten ein eigener Borddurchlass) muss einen guten Durchfluss ermöglichen. Mindestens die 5-fache Menge des Produktwassers wird als Abwasser über Bord gepumpt werden. Viele Anlagen können nicht gut ansaugen, so dass der Aufstellort möglichst auf oder unterhalb der Wasserlinie sein sollte. Luft darf in keinem Fall in die Saugleitung kommen, da ansonsten die Produktion sofort unterbrochen wird.

Bei sorgfältigem Einbau laufen die Anlagen im allgemeinen sehr zuverlässig. Man muss sie aber auch nutzen. Je mehr desto besser. Entsalzungsanlagen sind nicht's für den Gelegenheitsbetrieb. Schon nach wenigen Tagen ohne Betrieb kann die Membrane Schaden nehmen, wenn sie nicht entsprechend konserviert wurde. Unbedingt den Betriebsanleitungen folgen.

Extrem empfindlich sind diese Anlagen auf Öl und auf Chlor. Der Betrieb in Hafenanlagen ist also unbedingt zu überlegen. Auch beim Sogenannten „spülen“ mit Süßwasser aus dem eigenen Tank muss man darauf achten, dass man nicht chloriertes Wasser aus einer externen Wasserquelle in den Tanks hat.

   
   
   

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