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Neue Zukunft für einen großen Nichtsegler

Ein Bericht der SY September 

Fast jeder deutschsprachige Segler, der im letzten ¼ Jahrhundert den Panamakanal passierte, steuerte ab Isla Flamenco Kurs 120°.

Günter HamacherDer Grund waren nicht nur die schönen „Perleninseln“ sonder der dort ansässige Günter Hamacher. Für all diejenigen die nicht die Ehre hatten ihn und seine Frau Susanne kennenzulernen möchten wir hier kurz erläutern: 

Günter S. Hamacher erblickte 1931 in Köln das Licht der Welt. Eine unruhige Zeit in der Günter lernte rasch, dass man nur bescheiden, fleißig und zielstrebig etwas erreichen konnte. Er war maßgeblich am Wiederaufbau des elterlichen Betriebes beteiligt. Seine geradlinige Art und niemals Kontaktscheu, machten ihn bald weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.Antenne in den Pazifik

Sein wirtschaftlicher Erfolg ermöglichte es ihm, seinem Hobby intensiver und sehr erfolgreich nachzukommen: dem Autorennsport.

Da Abwechslung für Günter immer eine Triebfeder war, suchte er sich bald ein neues Aufgabengebiet. Eine Reihe von Günters Diskotheken waren in der Folge häufig Treffpunkt der Prominenz.

Terasse in Günters HausDoch bald erschien es wieder an der Zeit etwas neues zu versuchen.

In den 1970er Jahren bemühte sich Panama verstärkt um ausländische Gäste. So zogen Susanne und Günter Anfang der 80er Jahre nach Contadora. 

Nach dem Leben am Limit in Europa war hier das krasse Gegenteil. Contadora, damals wenig bewohnt war eine sehr ruhige Insel.

So entdeckt Günter bald, dass man mit einem Kurzwellenfunkgerät mit Freunden in der alten Heimat fein plaudern kann.

Flughafen von ContadoraJust um diese Zeit fanden auch die ersten Amateurfunkgeräte Einzug auf den damals noch seltenen Fahrtenyachten. So war es nur natürlich, daß Günter eine Schnittstelle zwischen den Seglern in den Weiten des Pazifiks und dem Informationen am Festland bildete.

Das Pazific Island Net war geboren.

Grillen am StrandEgal ob Anrufe oder Faxe von der Familie zu Hause oder Fußballergebnisse, all das wurde, in Deutsch, Englisch und Spanisch, von Contadora in den Äther geleitet. Erstmals war es damit für Freunde in der Heimat möglich, ohne den oft monatelangen Postweg, zu erfahren, wie es den Abenteurern gerade geht.

Gern gab Günter auch seine Erfahrung und sein Wissen an die Segler weiter und nicht wenige Fahrenyachten hatten erst ab Contadora wirklich gut funktionierende Funkanlagen, um über Tausende Kilometer Kontakt zu halten und miteinander zu sprechen.anflug auf die Insel

Wir hatten das Vergnügen im Jahre 2008 erstmals mit unserer SY September nach Contadora zu kommen. Im Pazific Island Net bekam jeder Teilnehmer zu einfacheren und Verwechslungssichern Identifikation eine Nummer. Wir wurden unter 911 gerufen, was gut zum Schiffsnamen passt aber leider nicht immer angebracht erschien.

Wir blieben 1 Jahr in der Region und genossen oft die Gastfreundschaft im Hause Hamacher. Der Funkkontakt riss erst ab den Cook Islands, fast 5000sm weit entfernt, ab.

2012 ändert sich wieder einiges. Der fortgeschrittenen Jugend Rechnung tragend, zieht das Ehepaar Hamacher ans panamesische Festland, um eine bessere und raschere medizinische Versorgung zu sichern.Die Trophäensammlung von Günter

Das Pazific Isalnd Net wird weitergeführt von einer Station in Costa Rica.

Aus HP1XX wird TI7WGI.

Andere Stimme neue Segler bewärte Richtung! Viel Spass!

Wir wünschen aber hier vor allem Susanne und Günter das Beste für den neuen Lebensabschnitt.

Gaby und Hans
SY September

   
   
   

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