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Häufung von Schiffsunglücken

In letzter Zeit häufen sich die Nachrichten von Schiffsunglücken erschreckend.

So ist seit Ende Dezember der holländische Segler Frederik Wüstenhoff nahe der Südamerikanischen Küste als vermisst gemeldet und es wurde erst vor wenigen Tagen die Nachricht verbreitet, dass der französische Einhandsegler Alain Delord südlich von Tasmanien von einem Kreuzfahrtschiff aus seiner Rettungsinsel abgeborgen wurde.

Die letzte Schreckensnachricht ist der Tod eines deutschen Seglers vor der Küste von Marokko. Auch Bobby Schenk berichtet aktuell von einer „Fastkatastrophe“ in der Adria.

Schiffsbrand in Spanse WaterNatürlich ist jeder Fall ein Einzelfall und mit den anderen nicht zu Vergleichen. Hat den Franzosen das Schicksal in den „roaring fourties“ erwischt, so ist, letzten Meldungen zu Folge, der deutsche Segler beim Versuch den Hafen von Rabat (Marokko) anzulaufen ums Leben gekommen. Seine Frau hat schwer verletzt überlebt. Der holländische Segler versuchte, die kolumbianische Küste in Richtung Osten entlangzuseglen.

 
Warum aber diese Häufung?

Es handelt sich bei allen Schiffen (mit Ausnahme des Falles im Mittelmeer) nicht um Regattateilnehmer, die möglicherweise ein erhöhtes Risiko eingehen. Mangelnde Seemanschaft ist leicht unterstellt, aber ebenso wie die Unglücksdetails im Unklaren.

Sicher ist, dass es sich bei allen oben genannten Fällen um erfahrene Schiffsführer handelt.

Was sicherlich die Häufung der Schreckensnachrichten unterstützt, ist die Omnipräsenz der Medien und die rasche Verbreitung von Nachrichten rund um den Globus.hinter denen andere Schiffe kaum zu sehen sind

Nicht zu vergessen auch andere Motivationen der Berichterstattung. Wenn jemand zu Hause in der Badewanne ausrutscht und sich den Kopf am Waschbecken zerschlägt, findet man das bestenfalls in den Lokalzeitungen. Passiert das Gleiche auf einer Ozeanquerung, so finden die Nachricht vom verunglücken Segler rasant ihren Weg in die letzten Winkel der Erde.

geruhsame MomenteSicher ist auch, dass die See kein Erbarmen kennt, und Bequemlichkeit oder Schlampigkeit manchmal unbarmherzig ahndet.

All jene, die in der vermeidlichen Sicherheit eines Zuhauses am Festland leben, werden in Ihrer (Fehl-)meinung bestätigt, dass Hochseesegeln eine lebensgefährliche Angelegenheit ist. Das stimmt nur insofern, als das Leben an und für sich lebensgefährlich ist.

Egal wo wir leben, können wir nur daran arbeiten achtsamer zu sein. Wer zur See fährt, ist gut beraten sich der traditionellen Seemannschaft zu bedienen, anstatt auf moderne Rettungsmittel wie Epirb und MOB System zu vertrauen.

           Diese sind kein Allheilmittel - Katastrophen dürfen gar nicht erst entstehen!

Einer der wichtigsten Aufgaben des Skippers ist es, unermüdlich und auch unnachgiebig dahinter zu sein, die größtmögliche Sicherheit für Schiff und Mannschaft zu gewährleisten

Denn wir sind alle Menschen die Müde werden, Konzentrationsprobleme bekommen oder aus sonstigen Gründen Fehler machen.

Das passiert leider immer wieder und endet manchmal endgültig!

die See

 Die See ist nicht dein Feind! Dein Freund aber auch nicht!
Udo Wyklicky

   
   
   

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