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Piraterie aktuell 2014

Angehende Weltumsegler blicken seit geraumer Zeit argwöhnisch auf die Somalische Küste.

Sie fragen sich, ob sie den Weg über das Rote Meer in Angriff nehmen können?
Ob die Piratengefahr in den dortigen Gewässern nach wie vor gegeben ist?

Es scheint aber noch zu früh zu sein um Entwarnung geben zu können. Obwohl sich der statistische Fokus der Piratenaktivitäten mittlerweile geändert hat.

Wo wurden in letzter Zeit die meisten Vorkommnisse gemeldet?

Nicht Somalia, Nigeria oder Venezuela verzeichneten die meisten Vorfälle, sondern Indonesien führt sie traurige Liste an.

Die gute Nachricht die vom „International Chamber of Commerde International Maritime Bureau“ (IMB), welches die Piratenaktivitäten weltweit beobachtet, herausgegeben wurde ist die, dass die Piraterie im ersten Quartal 2014 auf dem niedrigsten Niveau seit 2007 liegt.

Gleichzeitig weist die IMB jedoch darauf hin, dass nach wie vor Gefahr gegeben ist. Zwar werden hauptsächlich kommerzielle Schiffe attackiert, aber für Yachten ist die Gefahr in den betroffenen Gewässern mindesten gleich groß.

Der Grund dafür ist der geringere Freibord und die meist deutlich geringere Anzahl an Crewmitgliedern und der damit verbundenen reduzierten Möglichkeit zur Gegenwehr.

Der aktuelle „IMB Piracy-Report“ weist 49 Vorfälle im ersten Quartal 2014 aus, der niedrigste Wert seit dem ersten Quartal 2007 als 41 Vorfälle registriert wurden. In diesen ersten 3 Monaten des Jahres wurden zwei Schiffe gekapert, 37 Schiffe geentert, fünf beschossen.

Von 5 Angriffsversuchen wurde berichtet.

SomaliaAus dem mittlerweile berühmt berüchtigten Seegebiet vor der somalischen Küste wurden im genannten Zeitraum 5 Vorfälle gemeldet – die gleiche Anzahl als im Vergleichszeitraum 2013. Die Bedrohung ist als deutlich zu erkennen. Am bekanntesten in der internationalen Presse wurde der Fall vom Jänner 2014 als ein Tanker der „Panamax“ Klasse etwa 115 Sm südlich von Salalah von einem „Skiff“ unter Beschuss genommen wurde.

Diese kleine Boot war von einem Mutterschiff ausgesetzt worden. Der Angriff konnte erfolgreich abgewehrt und das Mutterschiff von der internationalen Marine abgefangen werden. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Schiff um eine indische Dhau handelte, welche selbst erst Tage zuvor entführt worden war.

Die elf indischen Besatzungsmitlieder konnten befreit werden und fünf der mutmaßlichen Piraten wurden festgenommen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit der weiteren Präsenz der internationalen Marine vor Ort.

Vor Westafrika wurden 12 Berichte von Piratenaktivitäten aufgezeichnet. Bei Zwei Schiffen wurden 39 Personen als Geiseln genommen.

Auf Nigeria entfallen sechs Vorfälle. Erstmal findet auch Angola den Weg in die traurige Liste. Dies ist deshalb bemerkenswert da dabei die wachsende Reichweite der Piraten, in diesem Fall aus Nigeria stammend, demonstriert wurde.

Coast GuardDie Verbrecher entführten einen Tanker der vor Luanda/Angola vor Anker lag. In separaten Schiff zu Schiff Manövern wurden große Teile der Fracht (Gasöl – ein Mitteldestillat zur Herstellung von Heizöl oder Dieselkraftstoff) gestohlen. Das Lang mit den meisten Anschlägen auf Schiffe ist Indonesien.

Im ersten Quartal 2014 wurden aus diesem Land 18 Vorfälle gemeldet. 2013 wurden im gleichen Zeitraum 25 gemeldet.

Glücklicherweise handelt es sich bei den meisten Übergriffen um geringe Delikte wie Diebstähle. Trotzdem ist auch hier nichts zu beschönigen denn immerhin wurden sieben Besatzungsmitglieder als Geiseln genommen und in vier Fällen wurden Schusswaffen verwendet.

Die indonesische Polizei bekommt in dem Bericht Anerkennung für die verstärkten Bemühungen in Gebieten mit erhöhtem Risiko eine höhere Präsenz zu bieten.
   
   
   

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