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Piraterie

cool imageWo immer die sozialen Unterschiede zu groß werden und der Arm des Gesetztes kurz ist, wird es zu Übergriffen kommen.

Egal ob an Land oder auf See, die Hemmschwelle zur Kriminalität sinkt, wenn der erwartete Erfolg das Risiko, von schwerwiegenden Folgen getroffen zu werden, übersteigt. Mit wachsender Schieflage in der Verteilung der Güter kommt es vermutlich weltweit weiter zu steigender Kriminalitätsrate. Wie schlimm ist die Situation tatsächlich in Europa oder Nordamerika? Man darf die politischen Interessen nicht unterschätzen. Kein Land das es sich leisten kann, wird nicht versuchen seine Sicherheitsstatistiken so positiv wie möglich darzustellen. Aus den offiziellen Pressemitteilungen auf die tatsächliche Gefahr in einem Land rück- zuschließen kann ein großer Irrtum sein.

Der wirtschaftliche Druck in den Massenmedien lässt manchmal die Schlagzeile über der journalistischen Genauigkeit stehen. Wer stellt wirklich richtige Zahlen ins Verhältnis. Ist es tatsächlich gefährlicher ins Rote Meer zu segeln oder durch Los Angeles zu gehen. Man wird keine zuverlässige Antwort finden. Sicher ist nur, das jeder Überfall, insbesondere mit Personenschaden einer zuviel ist. Wenn ich auch der erste Mensch wäre, der im Vatikan überfallen wurde, so hilft mir das persönlich auch nicht.

Auf den Punkt gebracht:das Leben ist lebensgefährlich egal wo.

Wenn man sich nun auf das Abenteuer einer Segelreise begibt, wird man früher oder später mit dem Thema Piraterie konfrontiert. Es gibt Plätze die gefährlicher erscheinen und andere an denen man sich in Sicherheit wähnt. In manchen Teilen der Karibik hört man mehr vor Übergriffen in anderen nichts. Das kann durchaus mit der Besuchsfrequenz der Yachten zu tun haben. Wo mehr Menschen anzutreffen sind ist auch die Wahrscheinlichkeit größer, in eine Zwischenfall verwickelt zu werden. Dieser Zwischenfall wird mit Sicherheit auch öfter weitererzählt werden wenn mehr Menschen in der Nähe waren.Die Berichte sind insgesamt schwierig auf Wahrheitsgehalt zu prüfen.

An manchen Orten klebt der schlechte Ruf wie Pech. Beispielsweise sind bis heute Piraten in der Straße von Malakka weltweit berüchtigt obwohl schon jahrelang kein neuer Vorfall bekannt geworden ist. Aber kaum jemand nimmt in der internationalen Presse davon Notiz, wenn im Mittelmeer eine Yacht überfallen wird.

Es ist sehr schwierig zu sagen hier oder da ist es nicht sicher genug. Natürlich gibt es Gegenden die nicht zu unrecht eine schlechten Ruf haben. Venezuela und Somalia sind sicher keine Reviere um sorglos zu sein.

Was ist aber wirklich sicher? Darauf gibt es keine Antwort!

Akzeptieren sollte man jedoch die Bandbreite in der Piraterie. Vom der Mannschaft eines erfolglosen Fischerbootes die in der vorbeiziehenden Yacht eine leichte Beute sieht, bis zum hochgerüsteten Schnellboot mit modernsten Waffen. Diese sind meist auf der Suche nach großen Frachtschiffen und Yachten sind häufig nur "Beifang". Um Gebiete wo diese profesionellen Piraten auftreten, sollte man einen großen Bogen machen.

Ich will hier nichts beschönigen! Piraterie ist eine Geißel der Seefahrt und hatte noch nie etwas romantisches.

Zum Ausdruck bringen möchte ich, dass trotz aller unerfreulichen Entwicklungen, die meisten Weltumsegler ohne größere Probleme durch viele Länder und nach vielen Jahren, tausenden Meilen und unzähligen, manchmal einsamen Ankerbuchten gut und zufrieden mit schönen Erinnerungen wieder in der Heimat ankommen.

   
   
   

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