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Wetterinformationen


cool imageNie zuvor in der langen Geschichte der Seefahrt, hatte der Schiffsführer eine ähnlich große Auswahl Wetterinformationen.

Hatte sich ein Magellan oder Cook mit der vorgefundene Wetterituation abzufinden, so hat man schon bald aus den Logbüchern der frühen Entdecker Statistiken erstellt. Diese wurden ständig erweitert, verbessert und mit jeweils modernstem Wissen der Wetterforschung zu Ratgebern der Handelssegler. Die Journale dieser Handelssegler wurden in Segelanweisungen für die einzelnen Ozeane gebunden und sind heute als Nachdruck zu kaufen. Als „Pilot Charts“ finden diese Daten auch heuten noch Verwendung.

Über Jahrhunderte waren diese Sammlungen aus Segelreisen der einzige Anhaltspunkt für die Schiffsführer, wie das Wetter um welche Jahreszeit an welchem Platz der Erde sein könnte. Die Genauigkeit die man damit realisieren konnte war sehr gering.

Erst mit Erfindung der drahtlosen Nachrichtenübermittlung war es möglich, Nachrichten und damit Wetterinformationen auf einem Schiff ohne Landsicht zu erhalten.

Die Wetterforschung macht Fortschritte und die Kommunikationsmittel wurden besser. Bald wurde der Morsefunk durch Sprechfunk ersetzt und spätestens mit Einführung der Satellitentechnik und der digitalen Informationsübertragung hatte jedes Berufsschiff die Möglichkeit immer bessere Wetterinformationen auch unterwegs zu bekommen.

Eine Reihe von technischen Möglichkeiten stehen heute dem Segler zur Verfügung. Abhängig vom Seegebiet, sind unterschiedliche Informationsquellen verfügbar. 

In Europa ist Wetterfax, Funkfernschreiben (RTTY) und Navtex eine gebräuchliche Art an Wetterinformationen zu kommen. Darüber hinaus sind noch ambitionierte Amateurfunker täglich oft Stunden damit beschäftigt, Seglern auf allen Weltmeeren eine persönliche Wettervorhersage zur Verfügung zu stellen. Dies erfolgt entweder über Sprechfunkkontakt, oder über E-Mail via Winlink oder Sailmail.

Sehr verbreitet hat sich in den letzten Jahren die Verwendung der sogenannten „GRIB-files“. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Datenformat von Meteorologischen Informationen auf einem Gitterraster. Man kann damit für ein bestimmtes Gebiet (Angabe der Koordinaten) für einen Zeitraum bis zu 10 Tagen eine Wetterprognose erhalten. Diese kann neben Windrichtung und -stärke auch Wellenhöhe und -richtung sowie Regen, Luftdruck in verschiedenen Höhen und vieles mehr beinhalten.

Außerdem werden beispielsweise in der Karibik in stark frequentierten Ankerbuchten auf UKW lokale Wetterinformationen verbreitet. Sowohl von Charterfirmen als auch von privaten Initiativen werden hier regelmäßige Funknetze veranstaltet.

Selbstverständlich stehen darüber hinaus auch noch öffentliche Rundfunksender und Fernsehanstalten zur Verfügung. 

Kann man sich in Landnähe per SMS die aktuelle Wettersituation und -prognose aus sein Mobiltelefon schicken lassen, so steht dieser Weg über Satellitentelefone fast überall auf der Welt zur Verfügung. 

Die Satellitentechnik erlaubt auch auf hoher See den Zugang ins Internet mit seinen fast unerschöpflichen Informationen.

   
   
   
   

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